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> Marketing für Lektorat
Lynn
Evelyne Marti
Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 12:51
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Hallo zusammen

Seit kurzem gelte ich steuerrechtlich als selbständig und hab mich zudem im Handelsregister als Einzelfirma registrieren lassen. Ich erhalte auch Aufträge, teilweise von Firmen, wo ich mir denke, dass sie mir durchaus einen angemessenen Preis bezahlen könnten. Und genau da liegt das Problem. Sobald ich einen fairen, normalen Lohn verlange, verziehen sich die Auftraggeber.

Jetzt grüble ich darüber nach, wie ich das ändern kann. Für den Anfang nahm ich auch Aufträge an, wo ich für wenig Geld schuftete, aber in Zukunft soll sich das ändern, denn ich muss mich ja auch irgendwie durchbringen.

Ich dachte mir, der Selbständigen-Status sowie der Einzelfirma-Auftritt würden den Auftraggebern den nötigen Respekt vor meiner Arbeit und dessen angemessenen Bezahlung geben. Auch versuche ich, meine Site möglichst professionell aufzubauen, werd noch mehr daran werkeln: evelyne-marti.ch

Ein Korrektoren-Diplom kann ich erst nach 3 Jahren Korrektoren-Vollzeit-Tätigkeit ablegen, ist also auch keine Möglichkeit, mich auszuweisen und meiner Professionalität Nachdruck zu verleihen.

Was ich seltsam finde: Wenn ich mir die Konkurrenz anschaue, bin ich erstaunt, wie schlecht ihr Internet-Auftritt größtenteils ausfällt und wie hoch ihre Preise sind. Wie kommt es, dass sie offensichtlich Auftraggeber finden, welche bereit sein, diese zu bezahlen?

Es gibt allerdings auch qualifizierte Germanisten, welche ebenfalls für wenig Geld lektorieren. Es scheint also eher an der Marketing-Strategie zu liegen.

Wisst ihr eventuell, was ich noch machen könnte?


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Kabir
#2 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 13:29 (+00:37)
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Ich kann das nicht für das Lektorat nicht wirklich beantworten. Also ist der Beitrag nur als Anregung gedacht.

QUOTE
Es gibt allerdings auch qualifizierte Germanisten, welche ebenfalls für wenig Geld lektorieren


Hier ist das zentrale Problem. Offensichtlich liegt der Marktpreise für eine reine Lektoratsdienstleistung so niedrig


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Wenn ich mir die Konkurrenz anschaue, bin ich erstaunt, wie schlecht ihr Internet-Auftritt größtenteils ausfällt und wie hoch ihre Preise sind.

Was du nicht weißt ist ob diese Preise tatsächlich erzielt werden. Bzw wenn ja ob die Aufträge wirklich über das Netz bekommen. Es könnte z.B. sein das die Aufträge offline kommen, wo der Markt intransparenter ist. Potenzielle Auftraggeber die dich üner das Internet finden werden vermutlich ein gute Marktkenntnisse haben und sind orientieren sich deshalb an den niedrigeren Preisen.

Meiner Meinung nach ist deine einzige Möglichkeit höhere Preise zu erziehlen wenn du einen wie aich immer gearteten Zusatznutzen bieten kannst. Z.b. wenn du in der Lage bist den Text inhaltlich zu prüfen. Ich kenne z.b. eine Texterin die sich auf Bedienungsanleitungen spezialisiert hat.

So am Rande:
Ich vergebe ja manchmal Aufträge zu Texte schreiben. Dabei habe ich festgestellt das es kaum einen Zusammenhang zwischen Qualität und Preis gibt. Grade die Leistungen der treueren Autoren war sehr oft sehr enttäuschend, während "Billigtexte" teilweise eine erstaunliche Qualität hatten.
In denn Bereichen in denen ich ordentlich bezahlen kann, ist es dann aber für mich auch nicht einfach wirklich gute Autoren zu bekommen. Wenn mir die Webseite von Autoren vermitteln würde, das der Autor den Bereich drauf hat. würde mich das überzeugen mehr zu bezahlen.


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Evelyne Marti
#3 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 14:13 (+00:44)
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Hi Kabir

Es gibt nicht so viele Lektoren, welche selbst literarisch schreiben, von daher wäre das mein Zusatzdienst beim Lektorat, wo ich Autoren auch inhaltlich und erzähltechnisch beraten kann. Aber auch sonst achte ich auf inhaltliche Unstimmigkeiten und erkenne diese.

So hatte ich zum Beispiel Aufträge, wo es darum ging, eine Lernsoftware für Schulen an die neue deutsche Rechtschreibung anzupassen und Grammatik und Stil der Lerntexte zu prüfen.

Die Aufträge erhielt ich nicht direkt über Internet, sondern auf mein direktes Bewerben hin. Was mir aber auffiel: Meine Konkurrenz mit den hohen Preisen setzen ihre dürftigen Seiten bei Google als Anzeige rein. Vielleicht bekommen sie deshalb eher die ergiebigen Aufträge, gerade wenn die Kunden nicht lange suchen wollen und vielleicht deshalb auch eher bereit sind, mehr zu zahlen. Spezialisiert haben sich diese auch nicht.

Aber ob ich mir eine solche Anzeige regelmäßig leisten kann? Muss mal genauer nachlesen ...

Eine Zeitung wäre auch an Artikeln von mir interessiert. Auch da stellt sich für mich die Frage, was diese mir am Ende zahlen wird oder ob ich auf den Recherche-Kosten sitzen bleiben werde. Auf der anderen Seite weiß ich von einem Lehrer in unserem Dorf, der seinen gutbezahlten Lehrerberuf aufgab für einen Job bei der Zeitung, scheint sich wohl doch zu lohnen, zumindest bei ihm.

Aber es stimmt schon, dass Verlage nach Spezialisten suchen, Lektoren, welche sich vor allem auch inhaltlich auf einem Gebiet auskennen. Wahrscheinlich muss man da ein Gebiet wählen, das besonders begehrt ist. Werd mal schauen, was sich da bei mir ergibt.

Danke für die wertvollen Tipps!


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Fredi Noser
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#4 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 15:16 (+01:02)
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Hallo Lynn

Dein Webauftritt musst Du unbedingt überarbeiten. Die unübersichtliche Aufzählung Deiner Dienstleistungen auf der ersten Seite schreckt mich eher ab. Spätestens wenn ich auf den ersten, ziemlich zentral patzierten Link Preis klicke und dann auf der Seite Impressum und Haftungsauschluss lande, bin ich weg.

Vielleicht installierst Du, wenn nicht schon vorhanden, google analytics und siehst zum Beispiel woher Deine Besucher kommen, welche Seiten als Einstiegs-/Ausstiegseiten gelistet werden, wie lange die Besucher verweilen usw.


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Kabir
#5 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 15:28 (+00:11)
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Es gibt nicht so viele Lektoren, welche selbst literarisch schreiben,

Wobei du damit ja nicht explizit wirbst. Ich habe keine Ahnung ob es sowas wie "literarisches Lektorat" gibt, bzw ob es dafür einen Markt gibt. Falls ja, wäre es eine Möglichkeit das zu versuchen. Die Webseite müsste dann aber einen "künstlerischen" Eindruck machen.
Eventuell für ich das mit einer eigenen Domian versuchen.

QUOTE

Meine Konkurrenz mit den hohen Preisen setzen ihre dürftigen Seiten bei Google als Anzeige rein.

Die Preise die ich bei den Google Anzeigen gesehen habe lagen zwischen 1,20-2,50 Euro pro Seite. Das zahlen dir auch solvente Auftraggeber nicht ?


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Evelyne Marti
#6 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 15:48 (+00:20)
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QUOTE (Fredi Noser @ Fr 4.04.2008, 15:16)
Hallo Lynn

Dein Webauftritt musst Du unbedingt überarbeiten. Die unübersichtliche Aufzählung Deiner Dienstleistungen auf der ersten Seite schreckt mich eher ab. Spätestens wenn ich auf den ersten, ziemlich zentral patzierten Link Preis klicke und dann auf der Seite Impressum und Haftungsauschluss lande, bin ich weg.

Vielleicht installierst Du, wenn nicht schon vorhanden, google analytics und siehst zum Beispiel woher Deine Besucher kommen, welche Seiten als Einstiegs-/Ausstiegseiten gelistet werden, wie lange die Besucher verweilen usw.

Hi Fredi

Danke für den Hinweis. Die Stichpunkte am Eingang könnte ich in den Eingangstext einbauen, ebenso den Preistext aus dem Impressum, dann wäre alles zusammen. Aber das Impressum ist sonst schon in Ordnung, nicht? Den Haftungsausschluss, der Teil der Software ist, könnte ich durch die AGB ersetzen, welche ich noch schreiben will, inspiriert durch Konkurrenz-Seiten, die hatten wohl schlechte Erfahrungen.


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#7 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 15:58 (+00:10)
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Noch was, deine Seite ist zu sehr ein Sammelsurium. Eigentlich ist es zu großen Teilen eine private Seite. Die Bilder müssen da eigentlich ganz raus. Und die Kurzgeschichten sind zumindest zu prominent platziert. Der ganze Auftritt müsste sich mehr auf deine Leistungsspektrum zuspitzen.
Was machst du ? Wo bist du kompetent ? was kostet es ?


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Evelyne Marti
#8 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 15:59 (+00:01)
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QUOTE (Kabir @ Fr 4.04.2008, 15:28)
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Es gibt nicht so viele Lektoren, welche selbst literarisch schreiben,

Wobei du damit ja nicht explizit wirbst. Ich habe keine Ahnung ob es sowas wie "literarisches Lektorat" gibt, bzw ob es dafür einen Markt gibt.  Falls ja, wäre es eine Möglichkeit das zu versuchen. Die Webseite müsste dann aber einen "künstlerischen"  Eindruck machen.
Eventuell für ich das mit einer eigenen Domian versuchen.

QUOTE

Meine Konkurrenz mit den hohen Preisen setzen ihre dürftigen Seiten bei Google als Anzeige rein.

Die Preise die ich bei den Google Anzeigen gesehen habe lagen zwischen 1,20-2,50 Euro pro Seite. Das zahlen dir auch solvente Auftraggeber nicht ?

Hi Kabir

Literarische Lektorat-Jobs werden eher die Ausnahme bleiben, deshalb versuchte ich, alle Textsorten einzuschließen in den zusammenfassenden Eingangstext. Aber vielleicht sollte ich die einzelnen Stichpunkte weiter ausführen.

Die eigene Domain besteht in meinem Namen, der alles, was ich mache, vorstellt: Lektorat, Artikel, Kurzgeschichten.

Inwiefern müsste die Site einen künstlerischen Eindruck machen? Es geht ja nicht um Webdesign-Effekte, das ist eher die Ausnahme im Literaturmarkt. Da geht es nur um Texte. Durch die Kurzgeschichten und Artikel kann man sich einen ersten Eindruck von meinem Schreibstil machen.

Was schon von Anfang an geplant ist: Ich will die Site so aufbauen, dass jeder Schwerpunkt berücksichtigt wird, erstmal alles rund um das Korrektorat und die Rechtschreibung, dann das Lektorat und verschiedene Textsorten usw.

Was die Preise betrifft: Bei Google.ch sind die Konkurrenten unter den Anzeigen teurer, aber tatsächlich ist es so, dass Kunden auch 2 Euro für eine Lektoratseite zu teuer finden ...


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Kabir
#9 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 16:08 (+00:08)
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QUOTE
Was schon von Anfang geplant ist: Ich will die Site so aufbauen, dass jeder Schwerpunkt berücksichtigt wird, erstmal alles rund um das Korrektorat und die Rechtschreibung, dann das Lektorat und verschiedene Textsorten usw.

Da besteht die Gefahr das der Eindruck entsteht "Die muss alles annehmen, weil sie sonst keine Aufträge bekommt". Und so wirst du eben nicht als Expertin für einen Bereich wahrgenommen.
Vielleicht musst du dir noch mal überlegen, welche Kunden du wirklich ansprechen willst, und darauf dann geziehlt hinzuarbeiten


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Evelyne Marti
#10 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 16:14 (+00:06)
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QUOTE (Kabir @ Fr 4.04.2008, 15:58)
Noch was, deine Seite ist zu sehr ein Sammelsurium. Eigentlich ist es zu großen Teilen eine private Seite. Die Bilder müssen da eigentlich ganz raus. Und die Kurzgeschichten sind zumindest zu prominent platziert. Der ganze Auftritt müsste sich mehr auf deine Leistungsspektrum zuspitzen.
Was machst du ? Wo bist du kompetent ? was kostet es ?

Ja, hab ich mir auch schon überlegt. Die Kurzgeschichten sollte ich über einen einzigen Link bündeln, doch würde dadurch das Inhaltsverzeichnis sehr kurz werden, bin ja immer noch beim Aufbau. Die Bilder meiner Schwester stehen zum Verkauf, ich bin sozusagen ihre Agentin, ist also auch geschäftlich.

Aber stimmt, auch hier könnte ich sie in einem Link bündeln, damit es nicht so unübersichtlich wird und das Persönliche (was bei einer Schriftstellerseite allerdings schon auch irgendwie als Note dazu gehört und bei einem literarischen Lektorat nicht gestrichen werden kann) etwas in den Hintergrund tritt.

Was ich mache, habe ich eigentlich im Eingangstext beschrieben. Was genau ist daran nicht klar? Müsste ich Auftragsbeispiele nennen?


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Kabir
#11 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 16:22 (+00:08)
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Eventuell kommen die besucher nicht über die erste Seite. Und vor allem zuerst guckt man in die Navi
Der erste Block, da wo jetzt Bilder steht, müsste "Leistungen" sein. Die würde ich auf die 4 Punkte begrenzen:

Lektorat
Korrektorat
Schreibunterricht
Auftragsschreiben

Darunter kannst du das dann ja weiter aufgliedern, Aber so wird auf den ersten Blick klar was man von dir bekommen kann


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#12 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 16:58 (+00:36)
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QUOTE
Eine Zeitung wäre auch an Artikeln von mir interessiert.


Hallo Lynn,

falls Du dieses noch nicht ausprobiert hast, solltest Du das unbedingt machen.
Die Bezahlung ist im Normalfall wirklich gut.

Wenn Du da ein Angebot vorliegen hast, solltest Du zumindest mal testweise einen Artikel einreichen.
Wenn Du dann mit dem Verdienst nicht zufrieden bist, kannst Du es ja als einmalige Angelegenheit betrachten.

Gruss
Schwede
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Lynn
Evelyne Marti
#13 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 17:05 (+00:07)
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Hi Kabir

Danke für die hilfreichen Ratschläge! Ich hab die Site tatsächlich viel zu wenig geschäftsmäßig aufgebaut und es irgendwie auch zu kompensieren versucht durch die Firmengründung und den Handelsregistereintrag. Jetzt muss auch die Website Firmencharakter erhalten. Genau das hat gefehlt. Mein nächster Auftrag hat postalisch Verspätung, also kann ich noch dieses Wochenende damit anfangen. Das wird der nächste Schritt sein: Der Kunde soll mich als Geschäftspartner voll nehmen.


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Lynn
Evelyne Marti
#14 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 17:11 (+00:05)
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QUOTE (Schwede @ Fr 4.04.2008, 16:58)
QUOTE
Eine Zeitung wäre auch an Artikeln von mir interessiert.


Hallo Lynn,

falls Du dieses noch nicht ausprobiert hast, solltest Du das unbedingt machen.
Die Bezahlung ist im Normalfall wirklich gut.

Wenn Du da ein Angebot vorliegen hast, solltest Du zumindest mal testweise einen Artikel einreichen.
Wenn Du dann mit dem Verdienst nicht zufrieden bist, kannst Du es ja als einmalige Angelegenheit betrachten.

Gruss
Schwede

Hi Schwede

Ja, werd ich tun. Sobald mein jetziger Auftraggeber keine Aufträge mehr für mich hat (im Moment), werde ich der Zeitung einige Artikel-Vorschläge unterbreiten und fragen, ob sie daran interessiert sind. Das wurde auch so vereinbart. Vielleicht warten sie auf meine Initiative, bis sie mir Aufträge vergeben.


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jAuer
Jürgen Auer - freiberufl. Programmierer
#15 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 18:58 (+01:46)
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Ein paar Stichworte:

'Diese Site ist gerade im Aufbau' - raus. So lockt das nur zu der spöttischen Bemerkung 'jo, so siehts hier auch aus' (selbst wenn die Seite toll aussieht). Niemand hat etwas dagegen, wenn eine Seite ab und an umgebaut wird. Aber das muß man nicht hinschreiben, das sieht aus nach 'Aufträge bitte erst in einem halben Jahr'. Ähnlich 'Bilder: Nasa' und 'Alle Zeiten sind GMT+1' - wen interessiert das.

Zentrierten Text halte ich immer für sehr schlecht lesbar, sieht wie eine Amateurseite aus, wird nämlich von diesen gerne gemacht.
QUOTE
Meine Arbeit ist vielfältig und umfasst die Bereiche Lektorat, Sachartikel und Kurzgeschichten.

Warum nicht
QUOTE
Meine Arbeit umfasst die Bereiche Lektorat, Sachartikel und Kurzgeschichten.

Ich hatte bei mir am Anfang auch Details zur Technik auf der Startseite stehen - das interessiert die Kunden nicht, verstehen sie auch nicht. Deshalb eher Aufzählung:

Ich biete

  • Lektorat (weiteres)
  • Sachartikel (...)
  • Kurzgeschichten


Endlos lange Sätze:
QUOTE
Gerade wenn es darum geht, den Leser zu überzeugen, setze ich auf eine logische Argumentation für den jeweiligen Sachgegenstand, denn der moderne, leicht gelangweilte, eilige Leser zeigt sich immer mehr übersättigt von rein plakativen, sich langatmig wiederholenden, inhaltsarmen, naiven Werbetexten.

So wie dieser ... da wäre ich weg.
QUOTE
Unschöne Rechtschreib- und Stilfehler zerstören einen an sich guten Text, wenn sich der Leser darin sattelfester erweist und die Fehler entdeckt, so ähnlich wie ein IT-Admin den Quelltext einer Seite betrachtet und daran erkennt, wie ausgereift die HTML-Kenntnisse des Webdesigners sind oder ob da verdächtige "Stilfehler" in den Dateien auftauchen.

QUOTE
Domains dieser Site
evelyne-marti.ch/.de/.at/.name/.eu/.org/.net/.com/.info/.biz/.li

Schön für deinen Domainverwalter - den Leser interessiert das nicht.

Menü: Minimal die anbieterbezogenen Sachen nach oben, Bilder/Artikel/Kurzgeschichten nicht auf der Hauptseite verlinkt, sondern über Unterpunkte. Guck dir mal bei mir auf der Startseite die Links zu den Tutorials an. Damit hat die Startseite ein kompaktes Menü.

Referenzen / Kunden fehlen. Frag deine Kunden, ob Du sie erwähnen darfst. Und dann erwähne sie prominent oben auf der Startseite. Ich hatte bei mir auch lange die Dusseligkeit drin, daß ich Links zu Kunden mit 'Beispiele' beschriftet und relativ weit unten hatte - bei 'Beispiele' denkt natürlich jeder, daß das von mir sei.

Bild: Du guckst ja weg - Du willst ja gar keine Kunden.

Bei mir kommen Kunden über die Startseite - und rufen dann an bzw. setzen sich mit mir per Kontaktformular in Verbindung. Oder sie melden sich sofort an. Sprich: Die Telefonnummer prominent vorne ist essentiell, ist bei mir sogar zweimal drauf.

Puh - ist das lang geworden - fiel mir grade alles so der Reihe nach ein. Schreiben wollte ich eigentlich was anderes.
PS: Die list - Übersetzung scheint irgendwie buggy zu sein - fügt Leerzeilen hinzu.


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Web-Anwendung 3.0: Ein Online-Kalender für Termine vieler Filialen.

server-daten: Web-Datenbanken als Online - CRM - Lösung.
Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft - nutzen Sie eine schlanke, schnelle Online-Datenbank von verschiedenen Standorten.
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Marc Schuler
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#16 Geschrieben am: Fr 4.04.2008, 19:15 (+00:17)
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Auch wenn ich es jetzt etwas kürzer fasse:

- Die Einstiegsseite sollte oben nicht diese Wortkette enthalten (warum ist das eigentlich dort frage ich mich=
- Preise gehören nicht auf eine Startseite vor dem Text
- Die Texte bitte nicht zentriert darstellen, dass sieht bei einem linken Schaltmenü einfach nicht gut aus.
- Weniger Text auf der Startseite, dafür vielleicht ein Bild von dir (unbedingt ein besseres Foto erstellen bei einem Fotograf)
- Anfrage links oben unter "Über mich" setzen Preise zwischen "Lektorat" und "Über mich".

Damit wäre die Seite schon ein Stück interessanter.
Es gibt also noch viel zu tun und es ist auch nicht verboten bei anderen Seiten die Strukturierung zu übernehmen also nachzuahmen (Strukturierung ist nicht gleich Content und heisst nicht gleich Speichern unter...!).

@jauer
Nimm doch mal testweise die Leerzeilen raus, dann ist der Text nicht sooo lang wink.gif


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Webhosting und Domainregistration
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Lynn
Evelyne Marti
#17 Geschrieben am: Sa 5.04.2008, 13:50 (+18:35)
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@jAuer

Hi Jürgen

"Diese Site ist im Aufbau." - stimmt, hab ich gleich rausgenommen, hatte ich sogar noch selbst überlegt, Dein Feedback bestätigt nun diesen Zweifel, danke!

Ich hab nun damit angefangen, den Eingangstext zu verändern und das Inhaltsverzeichnis in Links zusammenzufassen, hätte ich später sowieso getan, denn ich will mit der Zeit ein großes Wissensrepertoire zu jedem meiner Themenbereiche aufbauen, damit meine (auch fachlich bewanderten) Kunden sehen, dass ich wirklich etwas von meinen Bereichen verstehe.

Damit aber der Schnellleser nicht damit erschlagen wird, will ich den eigentlichen Stoff auf zweiter Ebene ansiedeln, d. h. wer mehr erfahren will, kann die entsprechenden Links anklicken, so wie jetzt bei den Kurzgeschichten.

Ich werde auch die anderen Vorschläge überdenken und entsprechend meine Site verändern. Danke für Deine hilfreichen Vorschläge! Gerade der spontane erste Eindruck sagt eine Menge aus.

Was meinst genau mit folgenden Sätzen?

QUOTE
Schreiben wollte ich eigentlich was anderes.
PS: Die list - Übersetzung scheint irgendwie buggy zu sein - fügt Leerzeilen hinzu.


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Jens Pichl
#18 Geschrieben am: Sa 5.04.2008, 15:29 (+01:38)
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Hallo Lynn,

meine Empfehlung zu Deiner Seite:

Es fehlt eine starke Headline, die Aufmerksamkeit erregt. Die überhaupt vermittelt, was den Besucher erwartet.
Baue am besten ein starkes Versprechen oder einen großen Vorteil direkt mit in die Headline ein.

z.B. Lektorat - Korrektorat und Schreibservice für 100 %-ig stilsichere und fehlerfreie Geschäftskorrespondenz
(Keywords, Garantie und Nutzen vereint in einer Headline)

Definiere nochmal genau Deine Zielgruppe und krieche förmlich in sie hinein.
Welche Lösung bietest Du auf die Fragen, die Probleme, die Ängste Deiner Zielgruppe?

Arbeite genau den Nutzen und den Benefit/ die Vorteile Deines Services heraus.
Was hat der geneigte Kunde davon? Und das muss er möglichst prominent, nach Möglichkeit schon auf der Startseite grob angerissen, vermittelt bekommen. Denn eine zweite Chance bekommst Du i.d.R. online nicht.

Deswegen würde ich die Schlagwörter Lektorat, Schreibunterricht, Kurzgeschichten usw. verlinken.
Hier kurz den Nutzen anreissen und über die Verlinkung versuchen, den Besucher tiefer in Deine Seite zu ziehen.
Dann kannst Du ausführlicher werden und den Service umfangreicher beschreiben. Weiterführende Informationen mit verlinkten Keywords dann sogar noch auf dritter Ebene anbieten. Dabei immer aus Kundensicht schreiben und immer den Kundennutzen im Kopf haben. Damit lierferst Du den SuMa`s und potenziellen Kunden Futter.

Von der Startseite aus dann gezielt durch Dein Serviceangebot navigieren, bis der Interessent am Kontaktformular oder am konkreten Angebotsformular oder Newsletterformular landet und vor einer Entscheidung steht - soll er es nun ausfüllen oder nicht.

Hintergrund: Du positionierst Dich als Experte und baust durch die längere Verweildauer eine Vertrauensbasis auf.
Ohne Vertrauen kein Verkauf.

Hat zudem den Vorteil, dass Du die Besucher vorselektierst und die Verweildauer auf Deiner Seite erhöhst und sehr wahrscheinlich mehr Interessenten und Angebotsanfragen über die Website erhältst.

Viele Grüße aus München
Jens


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Lynn
Evelyne Marti
#19 Geschrieben am: Sa 5.04.2008, 17:31 (+02:02)
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QUOTE (helloworld @ Fr 4.04.2008, 19:15)
Auch wenn ich es jetzt etwas kürzer fasse:

- Die Einstiegsseite sollte oben nicht diese Wortkette enthalten (warum ist das eigentlich dort frage ich mich=
- Preise gehören nicht auf eine Startseite vor dem Text
- Die Texte bitte nicht zentriert darstellen, dass sieht bei einem linken Schaltmenü einfach nicht gut aus.
- Weniger Text auf der Startseite, dafür vielleicht ein Bild von dir (unbedingt ein besseres Foto erstellen bei einem Fotograf)
- Anfrage links oben unter "Über mich" setzen Preise zwischen "Lektorat" und "Über mich".

Damit wäre die Seite schon ein Stück interessanter.
Es gibt also noch viel zu tun und es ist auch nicht verboten bei anderen Seiten die Strukturierung zu übernehmen also nachzuahmen (Strukturierung ist nicht gleich Content und heisst nicht gleich Speichern unter...!).

@jauer
Nimm doch mal testweise die Leerzeilen raus, dann ist der Text nicht sooo lang wink.gif

@helloword:

Danke für Deinen ebenfalls hilfreichen Kommentar. Ich hab die Startseite nun verändert. So gefällt sie mir ganz gut. Was meinst Du dazu?

Ein Foto von mir auf der Startseite ist nicht so mein Ding. Ich möchte nicht mich, sondern vor allem meine Arbeit in den Mittelpunkt stellen. Außerdem haben es die Leser ja oft eilig und wollen gleich sehen, was ich anbiete. Deshalb ist die Startseite dafür schon richtig, ist ja bei den meisten Firmenseiten so. Aber stimmt, die Preise auf der Startseite wären zu viel.

Die dürftigen Konkurrenz-Seiten hatten mir tatsächlich diesen geschäftlichen Aspekt voraus, aber wenn es nur das ist und nichts weiter im Hintergrund, ist es für mich zu wenig überzeugend. Gerade in der Textbranche ist man viel Text gewohnt. Man arbeitet damit. Auch die Kunden kommen aus dieser Branche und wollen durch Texte überzeugt werden. Das muss ich mitberücksichtigen.


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jAuer
Jürgen Auer - freiberufl. Programmierer
#20 Geschrieben am: Sa 5.04.2008, 18:29 (+00:57)
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Mitglied seit: 4.02.2006


QUOTE (Lynn @ Sa 5.04.2008, 13:50)
Was meinst genau mit folgenden Sätzen?

QUOTE
Schreiben wollte ich eigentlich was anderes.
PS: Die list - Übersetzung scheint irgendwie buggy zu sein - fügt Leerzeilen hinzu.

Ich wollte ursprünglich eine Bemerkung zu dem 'ich definiere ein Angebot über den Preis' schreiben.

server-daten hat (im Vergleich zu scheinbar vergleichbaren Anbietern) relativ hohe Fixkosten. Da wird ein MS-SqlServer 2005 Enterprise in der Pro Prozessor - Lizenz genutzt, da Raid-V, zwei Prozessoren, also zwei Lizenzen, die Dinger kosten pro Lizenz so ab 25.000 Euro, Firewall, Switch und Server sind auch noch mit dabei (steht eh alles auf meiner Domain, ist kein Geheimnis). Gestartet hatte ich das Angebot Ende 2005, im Januar 2006 wurde erst einmal die beispiel.server-daten.de ausgebaut.

Und irgendwann Anfang / Mitte Februar 2006 stelle ich plötzlich fest, daß ein Anbieter, den ich als 'wesentlichen Konkurrenten' betrachtet hatte, das nutzbare Volumen bei sich pro Angebot mindestens verdoppelt, seine Preise also halbiert hatte. Preisverhältnis war ursprünglich 1:3, ging damit hoch auf 1:6.

Was tun? Nachziehen? Die Fixkosten hatte ich, die ließen sich nicht wegdiskutieren. Mich gleich zu Beginn auf einen Preiskampf einlassen? Reduziere ich kurz nach dem Start die Preise, so ist das eine 'merkwürdige Kalkulation'. Lasse ich die Preise unverändert, dann kann ich später auch mit einem gewissen Gewinn kalkulieren, der Luft für Investitionen läßt.

Glücklicherweise habe ich es damals riskiert, den Mietpreis unverändert zu lassen. Zum einen sind die Angebote 'in Wirklichkeit' überhaupt nicht vergleichbar - das ist nicht wie 'Äpfel / Birnen', sondern das sind völlig verschiedene Angebote, damit auch gänzlich verschiedenartige Kunden. Zum zweiten macht es keinen Sinn, ein Angebot 'unter Wert' anzubieten, so daß ich Ressourcen verschleudern würde.

Zum dritten - und das war die wohl entscheidende Einsicht - ging es darum: Welche Kunden will ich ansprechen, welche Kunden will ich haben? Welchen Kunden will ich überhaupt etwas anbieten? Da schrieb jemand auf eine Seite (ging damals, heute nicht mehr) als Wunsch: 'Es kostenlos zu machen, egal wie lange' - und ich sagte mir: 'Sorry, warum soll ich solche Interessen bedienen?' Ein transaktionssicherer Datenbankserver, der automatisiert nächtlich gesichert wird und völlig abgeschottet läuft, bei dem viele, miteinander verknüpfte Tabellen erstellt werden können und bei dem alle Schreibzugriffe protokolliert sind (was bei Konkurrenzangeboten wegen der fehlenden Transaktionssicherheit nicht wirklich geht), ist eine ganz andere Preisgruppe. Das richtet sich nicht an Hobbybauer, die das möglichst kostenlos zum Herumspielen nutzen wollen, sondern das geht an Kunden, die komplexe Datenbank-Dienstleistungen benötigen.

Das müsse auch im Preis erkennbar sein, das heißt auch, auf jene Kunden zu verzichten, die nach 'Web Datenbank kostenlos' googeln. Die kosten mich Beratungszeit, die Zeit will ich lieber für jene Kunden nutzen, die mich auch aufwandsentsprechend bezahlen. Und der Aufwand ist nun einmal da. Möge doch der Konkurrent sein eigenes Angebot 'zum Billigangebot herunterhalbieren', mir egal, sein Problem, seine Entscheidung.

Sprich: Du mußt definieren / für dich festlegen, wem Du was anbieten willst und welche Kosten dir das verursacht, danach richtet sich dein Preis. Insofern ist es völlig egal, was die mögliche Konkurrenz macht. Und inzwischen gab es schon Interessenten, die bei mir anriefen, zu Kunden wurden - und mir erzählten, daß sie sich zwar die Konkurrenz angesehen hätten, das da aber wohl gar nicht gehen würde, was sie bräuchten: Wenn ich einen Lastwagen brauche, dann interessieren nicht die Kosten für ein Dreirad als Vergleich - und Laster gibt es erst ab einer gewissen Preisklasse.

PS: Die list-Bemerkung bezieht sich auf die hiesige Forensoftware - beim Versuch, Leerzeilen zu reduzieren, fügte die neue ein.


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