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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
Geschrieben am: Mo 3.03.2008, 18:34
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Nachdem Bill Gates sein Profil bei Facebook wieder gelöscht hat, weil er täglich bis zu 5'000 Einladungen erhalten hätte, ging er nun vor ein paar Tagen zu LinkedIn, einem "social business network" und stellte gleich die Frage: "Wie können wir mehr tun, um junge Leute anzuregen, Karrieren in der Wissenschaft und in der Technologie auszuüben?" (How can we do more to encourage young people to pursue careers in science and technology?) und hat in nur drei Tagen inzwischen bereits 3'100 Antworten erhalten.
Offenbar beginnen sich nun sogar die reichsten und mächtigsten Unternehmer für soziales Networking zu interessieren. Seltsam ist, dass die angelsächsische Presse dieses Event stark diskutiert, die deutsche Presse es aber totschweigt! Was mag wohl der Grund sein? Sind die deutschen Medien mental noch nicht bereit, nachzuvollziehen, warum einer der reichsten Amerikaner sich selbst ein Profil in einem sozialen Netzwerk anlegt oder wollen sie ganz einfach die doch recht intransparente und doch ziemlich autistische deutsche Wirtschaftselite nicht brüskieren? Was denkt Ihr? -------------------- |
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| Shopping |
#2 Geschrieben am: Mo 3.03.2008, 19:00 (+00:26)
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AyomRank 8 Gruppe: Experten Marketing (Mod) Beiträge: 1828 Mitglied seit: 11.12.2003 |
Vielleicht zweifeln die deutschen Medien ja einfach an der Echtheit des Profils des superreichen Amerikaners.
-------------------- Bei Pligg, da verdient jeder mit!
Das Schweizer Shopping Portal seit 1999 Bist Du sexy oder nicht? - Hier findest Du es heraus! |
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| TSc |
#3 Geschrieben am: Mo 3.03.2008, 20:29 (+01:29)
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![]() AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 545 Mitglied seit: 8.11.2004 |
Oder er ist ihnen so egal wie mir.
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#4 Geschrieben am: Di 4.03.2008, 08:34 (+12:04)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Ich denke nicht, dass die Medien aus dem deutschen Sprachraum an der Echtheit des Profils zweifeln!
Der Superreiche möchte Yahoo kaufen, doch Yahoo möchte nicht von Microsoft gekauft werden. Microsoft wurde zudem erst vor kurzer Zeit von der EU mit einer Rekordbusse gebüsst! Microsoft hat ein Reputationsproblem! Wenn Du ein Reputationsproblem hast, stimmt etwas mit Deinem Feedback- oder Beschwerdenmanagement nicht. Womöglich versucht der Supperreiche nun herauszufinden, wo die Probleme liegen und nutzt Don Tapscotts Ansatz aus "Wikinomics, How Mass Collaboration Changes Everything" um näher an die Weisheit der Vielen zu kommen. Vielleicht beginnt nun Bill Gates, 12 Jahre nachdem Jack Welch bei GE das Six Sigma als Methode zur Qualitätskontrolle eingeführt hatte, ein eigenes PDCA einzuführen? Vielleicht hat Bill Gates gemerkt, dass er die Beziehung zur Basis verloren hat und versucht diese nun über soziale Netzwerke wieder herzustellen, wie er es früher indirekt über Robert Scoble versucht hatte. Möchte sich Bill Gates nicht einfach näher mit den Usern unterhalten? -------------------- |
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| memoriam |
#5 Geschrieben am: Di 4.03.2008, 10:53 (+02:19)
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![]() AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 422 Mitglied seit: 30.03.2005 |
Wie kann man von dem Menschen, der am meisten in der Geschichte der Menschheit gespendet hat, behaupten, er habe den Bezug zur Basis verloren? Wieviel mehr Bezug kann ein Mensch noch zur Basis haben? Das die deutschen Medien die Aktivitäten dieses Herren nicht erwähnen - bzw. niemals positiv erwähnen würden - hat mit der typisch deutschen Neideinstellung zu tun. Jemand ist reich geworden? Pfui Teufel...er hat auch noch seine Konkurrenten bedrängt? Sie sogar bekämpft? Wie ekelhaft! Aber das schlimmste, was er getan hat: er hat auch noch - lange Jahre jedenfalls - gewonnen. Und das geht hier ja nun gar nicht...
Junge, Junge, Du hast noch nie Sektierer oder andere Gläubige erlebt, was? Ich habe es hier schon einmal geschrieben: Wenn Bill Gates morgen übers Wasser ginge, dann würden die deutschen Medien schreiben: Gates kann nicht schwimmen! |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#6 Geschrieben am: Di 4.03.2008, 11:52 (+00:59)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Hallo Memoriam,
Vielen Dank für Deinen sehr interessanten Input. Ich meinte das Reputationsproblem in Bezug zur Busse der EU, nicht in Bezug zu den persönlichen Leistungen von Bill Gates. Ich hätte die Aussage Bill Gates hätte den "Bezug zur Basis verloren" auch anders formulieren können, nämlich Bill Gates hätte "in Europa zu wenig Lobbying betrieben". Gruss Lucas -------------------- |
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| memoriam |
#7 Geschrieben am: Di 4.03.2008, 12:32 (+00:39)
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![]() AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 422 Mitglied seit: 30.03.2005 |
Meine Zustimmung - das ist wahrscheinlich die Gefahr bei (zu viel) Erfolg
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#8 Geschrieben am: Do 6.03.2008, 10:51 (+46:19)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Objektiv gesehen, lieber memoriam, hat der Erfolg von Bill Gates eher nachgelassen, ist er doch, laut Forbes, nur noch auf Platz drei der reichsten Menschen der Welt und da überlegt er sich vermutlich schon, wie er wieder zurück zum erfolgreichsten und reichsten Menschen der Welt werden kann. Der Mann, der nun der reichste Mensch der Welt ist, ist ein strikter Gegner von Bonuszahlungen und findet, jeder Managerlohn über einer Million Dollar sei Unsinn! Interessanterweise ist der heute reichste Mann der Welt jedoch ein enger Freund von Bill Gates, hat er doch u.a. der Bill und Melinda Gates Foundation US$53 Milliarden für wohltätige Zwecke vermacht. Hier ist die Liste der reichsten Leute der Welt auf welcher nun erstmals auch ein 23 jähriger Self Made Man mit sagenhaften US$1,5 Milliarden Vermögen auf Platz 785 zu finden ist, Facebook Gründer Mark Zuckerberg. Warren Buffett, der von Berkshire Hathaway ein Jahresgehalt von 100'000 Dollar erhält, versteht wie kein anderer die Kunst des Netzwerkens, the Art of Networking, denke ich! Gruss Lucas -------------------- |
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| Rainer |
#9 Geschrieben am: Do 6.03.2008, 12:42 (+01:50)
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AyomRank 9 Gruppe: Moderatoren Beiträge: 4969 Mitglied seit: 5.12.2003 |
Was sollte den hier der versteckte Ref-Link zu www.ecademy.com über eine Kurz-URL? |
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| Lynn Evelyne Marti |
#10 Geschrieben am: Do 6.03.2008, 15:40 (+02:58)
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AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 424 Mitglied seit: 20.01.2008 |
Hi zusammen
Bill Gates braucht doch nicht ein eigenes Profil ins Net zu setzen, der kann doch jederzeit einen Riesenapparat von Angestellten auf solche Recherchen ansetzen, welche mehr als er davon verstehen, dafür gibt´s bekanntlich Angestellte. -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#11 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 19:01 (+6d 03:20)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Liebe Lynn, Soviel ich weiss hatte Bill Gates Frage bei LinkedIn nichts mit seiner Tätigkeit bei Mircosoft zu tun, sondern mit seinem Wohltätigkeitswerk, Bill & Melinda Gates Foundation und da bezweifle ich sehr, dass er genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. In seiner Stiftung wird Bill Gates kaum hochspezialisierte IT Experten, welche weltweit extrem mangeln, anstellen, sondern vermutlich weltweit neue Charity Experten suchen und dann einstellen! Das Charity Geschäft hat nun mal nichts mit dem IT Geschäft zu tun. Bei Larry Page und Sergey Brin ist es ähnlich! Die beiden Gründer des Wohltätigkeitswerkes Google.org werden wohl kaum Experten der Suchmaschine Google.com für Google.org einsetzen! So blöd sind nun mal Amerikaner einfach nicht! Dein Kommentar ist jedoch insofern verständlich, als es aus der Sicht einer nicht optimisierten Gesellschaft zweifellos zu solchen Absurditäten kommen könnte, sollte ich aus soziologischer Sicht, Pareto's Elite näher betrachten:
In den USA ist es jedoch etwas anders, denn da kannst Du nicht einfach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von einem Unternehmen in einem anderen Unternehmen beschäftigen lassen.
Zudem darfst Du auch im US-amerikanischen Anstellungsprozess als Arbeitssuchende keine Fotos, Geburtsdaten, Geschlecht, Herkunftsland, Religion, Zivilstand, usw. erwähnen. Erwähnst Du es trotzdem, kommt Dein CV postwendend an Dich zurück, weil es den Compliance Anforderungen nicht genügt, Du könntest durch solche persönlichen Daten, welche in den USA strikt verboten sind, die HR Verantwortlichen auf die eine oder andere Seite beeinflussen. Die USA kannst Du nicht einfach mit der Schweiz vergleichen! Aber danke für Deinen wertvollen Input! Liebe Grüsse Lucas -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#12 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 19:43 (+00:42)
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Lieber Rainer, Die Erklärung auf Deine Frage findest Du hier in einem Artikel der britischen Times Online, welche erklärt "Ecademy is a profile-building network"! Vor kurzem wurde der 23 jährige Mark Zuckerberg zum jüngsten Dollarmilliardär aller Zeiten, laut Forbes, auf die Forbesliste der reichsten Menschen aufgenommen. Mark Zuckerberg kennt die Gesetze von Metcalfe und Reeds. Auch der reichste Mann der Welt, Warren Buffett, ist einer der besten off-line Networker der Welt, der als einziger CEO der Welt, mit US$100'000.- Jahreslohn in einem der reichsten Unternehmen arbeitet, ausserordentlich bescheiden lebt und jedes Jahr ein Mega Networking Event für über 20'000 der reichsten Menschen der Welt organisiert, das man in den USA nur das "Woodstock des Kapitalismus" nennt!
Und warum ist dieses Networking so wichtig, weshalb ermöglichte es Warren Buffett, der reichste Mann der Welt zu werden?
Warren Buffett reduziert so das Reputationsrisiko seines Unternehmens drastisch, weil er so das beste Feedback- und Beschwerdemanagement umsetzt, weil er dadurch ein ausgeklügeltes PDCA zur Verfügung hat, denn er setzt, durch den Gesprächskontakt mit allen Aktionärinnen und Aktionären, voll auf die Weisheit der Vielen, welche Don Tapscott in "Wikinomics, How Mass Collaboration Changes Everything" beschrieben wird. Wie Du weisst ist Bill Gates Mitglied des Verwaltungsrates von Berkshire Hathaway und Warren Buffett zahlt US$51 Milliarden in die Bill & Melinda Gates Fundation! Und wie Du auch weisst hat die von Bill Gates kontrollierte Microsoft vor weniger als einem Jahr 1.6% von Mark Zuckerbergs Facebook gekauft... Ich nenne dies "the Art of Networking", denn das Beziehungsnetz ist einer der wichtigsten Bestandteile im LUCK, wo L für Location, U für Understanding, C für Connection (oder the Art of Networking) und K für Knowledge steht. Auch im deutschen Sprachraum zweifelt heute niemand mehr am Sinn von guten Schulen! Das war nicht immer so! Doch der Sinn guter Netzwerke begreifen im deutschen Sprachraum mehr als 70% nicht, weil Sie einfach das Gesetz des Erfolges von Napoleon Hill weder verstehen noch gelesen haben! Gruss Lucas -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#13 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 20:46 (+01:02)
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Billionaire.com - Forbes
Was denkt Ihr, warum sich immer mehr Milliardäre plötzlich unter anderem für philanthropische Werke interessieren und sich dafür Webseiten, Blogs, Podcast und Videos erstellen lassen?
Denkt nach, und werdet reich... -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#14 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 23:05 (+02:18)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Ecademy, Facebook, LinkedIn und XING ermöglichen erstmals Mark Granovetters 1973 publizierte Studie "The Strength of weak ties" global zu testen und schon stellt sich die Frage, wird Mark Granovetter der nächste Nobelpreisträger in Wirtschaft, denn er erklärte vor 35 Jahren, dass die grössten wirtschaftlichen Chancen nicht von den besten Freunschaftskreisen, sondern von zufälligen, flüchtigen Begegnungen stammten. Zwischen 1999 und 2002 testete der Stanford Universitätsprofessor Mark Granovetter seine Theorie beim SiVNAP, dem Silicon Valley Network Analysis Project
und fand dabei heraus, dass sich in Silicon Valley praktisch jeder in irgendeiner Art und Weise kennt und dass sich dort das Konkurrenzdenken seit langem in eine Art Zusammenarbeitsparadigma verwandelt hätte, wo sich alle untereinander helfen, finanzieren, pushen! Mark Zuckerberg mit Facebook hat seinerseits einen wesentlichen Beitrag geleistet, die Hypothesen Mark Granovetters digital zu bestätigen. Den besten Beweis für diese Hypothese liefert Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn, der in Silicon Valley eine grosse Anzahl von Unternehmen mitfinanziert.
Im deutschen Sprachraum kennt praktisch niemand Mark Granovetter, selbst unter Soziologen des deutschen Sprachraums und das obschon Mark Granovetter seine Publikation "The Strength of weak ties" vor 35 Jahre publiziert hatte. -------------------- |
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| Lynn Evelyne Marti |
#15 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 23:15 (+00:10)
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AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 424 Mitglied seit: 20.01.2008 |
Hi Lucas
Ich kann Deine Erklärung nicht nachvollziehen, sorry. Bill Gates ist einer der reichsten Männer der Welt. Natürlich kann er jederzeit Leute anstellen, welche den benötigten Anforderungen entsprechen, müssen ja nicht IT-Admins sein. Denkst Du wirklich, Bill Gates hat keine Möglichkeiten, solche Gesetze zu umgehen? Wenn ich da z. B. an die Wahlen in den USA denke, lach ich mich echt tot über die naive Vorstellung, Bill Gates ständen nicht alle Türen offen. -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#16 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 23:29 (+00:13)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Lynn, Bill Gates möchte keine Elite, welche er über seine Eliten erhielte, sondern die besten und diese selbst auswählen und das hat ihm vermutlich Warren Buffett geraten, der sich womöglich auch auf Mark Granovetters Theorie aus dem Jahre 1973 stützt. Wenn Du die Werte der Bill & Melinda Gates Foundation aufmerksam durchliest, wirst Du begreifen, warum er den öffentlichen, nicht den geschlossenen, Weg wählt:
Er beweist durch seine offene Frage über LinkedIn, dass er die Werte seiner Stiftung ernst nimmt!
Es braucht eine gewissen Selbstdisziplin und die hat er auch durch seine Frage über LinkedIn unter Beweis gestellt. Gruss Lucas -------------------- |
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| Lynn Evelyne Marti |
#17 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 23:39 (+00:10)
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AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 424 Mitglied seit: 20.01.2008 |
Hi Lucas
Das ist auch alles Werbung, um sich einen guten Namen zu etablieren. Das machen mittlerweile sogar einige Neuautoren, geben sich als Weltverbesserer aus mit Link auf Unicef, doch wenn man sie erstmal näher kennenlernt, ist die Enttäuschung groß: Alles nur Show, das gehört gerade in den USA dazu. Deshalb hab ich es nicht getan, weil es derart missbraucht wird. -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#18 Geschrieben am: Mi 12.03.2008, 23:54 (+00:15)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Hallo Lynn, Da stimm ich mit Dir überein, dass es Werbung ist, um sich einen guten Namen zu geben! Es geht ja sowohl Warren Buffett als auch Bill Gates darum, das Reputationsrisiko so tief wie möglich zu halten und da ist offene und transparente Kommunikation eines der wichtigsten Elemente. Früher nutzte Bill Gates die Dienste von Robert Scoble über den Scobleizer, doch hat Scoble Microsoft vor zwei Jahren verlassen und arbeitet nun bei PodTech Bill Gates hatte früher, als er weniger direkt kommuniziert hatte, ein höheres Reputationsrisiko als jetzt, wenn ich allein an die grosse Busse der EU denke. Ich bin überzeugt, dass ihm geraten wurde, direkter zu kommunizieren und das macht er vermutlich jetzt auch. Natürlich wird es missbraucht, aber es gehört immer mehr zur Blogosphäre, denke ich. Liebe Grüsse Lucas -------------------- |
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| Lynn Evelyne Marti |
#19 Geschrieben am: Do 13.03.2008, 00:16 (+00:21)
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AyomRank 5 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 424 Mitglied seit: 20.01.2008 |
Hi Lucas
Bill Gates hat natürlich seine Berater. Er würde auf alle Fälle den direkten Weg über die Fernsehstationen nehmen, so wie jeder gute Show-Man, der sich in Szene zu setzen weiß. Alles andere können seine Angestellten übernehmen. Bedenke: Der Mann hat nur 24 Stunden täglich zur Verfügung wie wir. Er wird alles delegieren, was er kann, und das Net gehört eindeutig dazu. -------------------- |
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| Lucas Wyrsch Swiss Business Club |
#20 Geschrieben am: Do 13.03.2008, 09:15 (+08:59)
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AyomRank 6 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) Beiträge: 789 Mitglied seit: 24.08.2004 |
Hallo Lynn, Bill Gates hat seine Berater, er soll aber selber ungefähr eine halbe Stunde pro Tag im Facebook gesurft haben und annulierte dann seinen Facebook Account, weil er zuviele Einladungen erhalten hätte. Das schrieb Ben Worthen vom Wall Street Journal unter Bill Gates Quits Facebook
Danach eröffnete Bill Gates einen Account bei LinkedIn, schrieb Ben Worthen vom Wall Street Journal unter Bill Gates Joins LinkedIn.
Bei LinkedIn, wo Bill Gates inzwischen vier Kontakte hat, deaktivierte er die InMails. Man kann sich ihm auch nicht über seine vier Kontakte vorstellen. Nur die direkte Wahl, ihn in sein Netzwerk einzuladen, ist möglich: Add Bill to your network Er lässt sich also nicht mehr stören, weil ja der Tag in der Tat nur 24 Stunden hat, will aber mit den Usern weiterhin in Kontakt bleiben und nutzt die Q&A oder Frage und Antwort Sektion. Auf seine erste, vor 13 Tagen gestellte Frage erhielt Bill Gates 3'576 Antworten. Nach ungefähr zehn Tagen deaktiviert LinkedIn weitere Antworten, falls der Account Besitzer die Antwortmöglichkeiten nicht manuell verlängert und schliesst die Antwortmöglichkeiten von "open" auf "closed". Was nun Bill mit den Antworten macht, ist seine Angelegenheit. Vermutlich liest er sie, da sie sowieso allen LinkedIn Usern zugänglich sind, sind doch alle ihm gegebenen Antworten auch von jedem LinkedIn User lesbar. Anders wäre es gewesen, wenn Bill Gates die Frage persönlich, statt offen gestellt hätte, denn da hätte nur er die 3'576 Antworten lesen können. Das Fernsehen, das Du erwähnt hast, wird immer persönlicher und läuft heute digital. Womöglich werden Bill oder seine Berater die gegebenen Antworten dazu nutzen, um Leute in seine Stiftung zu rekrutieren, denn LinkedIn ist primär eine Rekrutierungsplattform. Bill wird noch in diesem Jahr seinen Job bei Microsoft abtreten und sich dann ganz der Stiftung widmen. Gruss Lucas -------------------- |
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