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> Liechtensteiner Skandal: deutschland ist kriminell, der deutsche Staat der Hehlerei schuldig
marc2007
Geschrieben am: Mo 18.02.2008, 18:55
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@ph

>Abzusehen ist auch, dass die Flucht der deutschen Eliten ins Ausland sich verstärken wird.

naja, etwas wagemutig, steuerverbrecher als elite zu bezeichnen. vielleicht mögen sie sich als elite sehen im job, aber menschlich und moralisch sind das doch alles biedermänner. (ein anderer wird die zeche bezahlen).

sollen sie doch flüchten, die lücken werden schnell geschlossen, da weint niemand eine träne hinter her. wem das system seines landes nicht passt, dessen teil er ist, soll sich auf der welt ein anderes suchen, wo er rein passt, wo er sich niederlassen darf und wo seine machenschaften geduldet werden. wäre natürlich schade, wenn die schweiz als
zufluchtsort für solche verbrecher hinhalten muss.

ich möchte jetzt schon das richtige signal der steuerbehörde, gerichte und der deutschen politik sehen, damit diese "elite" genau das bekommen, was das gesetz für die nicht-elite vorgesehen hat. so wäre doch diese verbriefte gleichstellung "alle sind vor dem gesetze gleich", gelebt und angewandt.


eines möchte ich noch anfügen, lieber ph

>Ich schlage vor, dass die Schweiz dem deutschen Staat feierlich alle Kontodaten aller deutschen Juden übergibt, die >vor 45 in der Schweiz zuflucht gesucht haben - das waren ja auch Steuersünder, die der Nachfolge-Organisation des 3. >Reiches gemeldet werden müssen.

ich machs mir einfach und nehm diesen satz nicht ernst, sondern seh es als momentane geistige schwäche von dir an. befangenheit wegen den daten auf der cd mögen dich etwas verwirrt haben. geh aber davon aus, dass du nicht auf der liste bist.

marc
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Michael Schramm
#22 Geschrieben am: Mo 18.02.2008, 20:53 (+01:57)
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QUOTE (PH @ Mo 18.02.2008, 12:58)
ich bleibe dabei: was der dt. Staat getan hat, ist kriminell. Oder wie bezeichnest Du "Hehlerei"?

Mal ganz langsam...
sich selbst zum Rechtsexperten und Richter zu erheben ist auch "kriminell".
:-)

Die Rechtslage ist laut Rechtsexperten einwandfrei im legalen Bereich.

Zahl du lieber deine Steuern und lass die Rechtsexperten die Rechtslage klären.


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PH
#23 Geschrieben am: Mo 18.02.2008, 21:29 (+00:36)
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>Ich schlage vor, dass die Schweiz dem deutschen Staat feierlich alle Kontodaten aller deutschen Juden übergibt, die >vor 45 in der Schweiz zuflucht gesucht haben - das waren ja auch Steuersünder, die der Nachfolge-Organisation des 3. >Reiches gemeldet werden müssen.


Gut, habe in der Wut etwas die Orientierung verloren.
Dennoch finde ich das Vorgehen nicht OK und eher würdig der Stasi oder eben des 3.R.

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#24 Geschrieben am: Mo 18.02.2008, 22:00 (+00:30)
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Wo ist das Problem, dass sich der Staat Informanten bedient. Das ist doch gang und gebe, nur wenn's mal die "falschen" erwischt, kommen Einwände.

Ausserdem wird ja bereits Schadensbegrenzung geübt
Schlussendlich werden ein paar Manager als Alibi ihren Posten abgeben müssen um schlimmstenfalls im für ein Jahr Ausland irgendeinen Posten anzunehmen und fürs Nichtstun bezahlt zu werden.

Das Gros bleibt dann ungeschoren. Warnschüsse sind ja bereits genug abgegeben worden, dass auch die untätigste Vorzeigeschlafmütze genug Zeit hat, seine schmutzige Wäsche zu waschen.

[/QUOTE]Hunderte deutsche Steuersünder sollen über Geldanlagen in Liechtenstein bis zu 3,4 Milliarden Euro am Fiskus vorbeigeschleust.[QUOTE]
und ein Satz weiter:
[QUOTE]Das Bundesfinanzministerium rechnet in der Liechtensteiner Steueraffäre laut "Handelsblatt" mit Steuernachzahlungen von 300 bis 400 Millionen Euro.[/QUOTE] beides aus der Tagesschau.

Ups?

Es darf doch niemand damit rechnen, dass irgendwelche Seilschaften zwischen Politik und Wirtschaft reissen würden. Dann läuft es genauso wie im Fall "Flick" wo zuletzt übereifrigen Ermittlern jede Hoffnung auf eine Zukunft genommen wird.

[QUOTE]Es käme nur darauf an wer die Mittel hätte sich durchzusetzen.[/QUOTE]
Die Eliten aus Wirtschaft und Politik besitzen diese Mittel doch schon lange und wer den unverzeihlichen Fehler begeht sich dagegen aufzulehnen, wird ein für alle Mal mundtot gemacht.



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marc2007
#25 Geschrieben am: Mo 18.02.2008, 22:25 (+00:25)
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@ph

ach komm, lass mal die vergangenheit (stasi / 3.R) ruhen.

ich bin kein rechtsexperte, die rechtslage müssen wirklich andere klären, aber dass so etwas passiert und deutschland erschüttert, finde ich schon ziemlich gut. grundsätzlich haben wir doch überall ein problem, wie man mit daten umzugehen hat. (thema: der gläserne mensch). bei studiVZ wird ja auch gerade gemahnt, dass dort der user mit nur einem klick sein generelles einverständnis gibt, dass über ihn ein user profil erstellt werden kann. vieles wollen wir ja selber, mal mehr, mal weniger. bist du ein webmaster, hast eine domain und einen grossen userstamm, dann wärst du überglücklich, du hättest die kompletten daten deiner user, alle überprüft und bereinigt. da liesse sich so richtig kohle machen mit der werbeindustrie. würde dich das stören? vielleicht gehörst du zu den wenigen, die einfach die daten horten würden und niemals verkaufen oder anderweitig nutzen, aber dann die frage, warum die daten erheben?

also ich störe mich jetzt weniger daran, wie die daten zur strafverfolgungsbehörde und steueramt gelangt sind, es hätten auch ganz andere wege noch gegeben, dies nur am rande.

vielleicht ist es ja für die steuersünder gar nicht so schlimm, wer ist denn für die daten verantwortlich? da wird sicher einer auf die idee kommen, die bank dafür einzuklagen, dass da daten nach aussen dringen konnten, am schluss bekommt er noch mehr geld, als er dem finanzamt zahlen muss smile.gif naja, hoffen wir's nicht.

es gäbe ja noch eine weiter sichtweise einzubringen und zwar die rolle der bank. jede bank muss die herkunft von grösseren geldbeträgen nachweisen können, dh. sie muss in ihrem interesse nachfragen, woher das geld stammt. (geldwäschergesetz) dazu kommt, dass aus meiner sicht sich die bank oder der portfolio verwalter sich strafbar gemacht haben, denn bei kenntnis von einer möglichen straftat muss eine meldung oder anzeige erfolgen. hat man mir mal so bei einem grossen schweizerischen geldinstitut gesagt. war selber erstaunt smile.gif

aber interessant ist es doch, aus sicherer entfernung zu beobachten, wie man mit diesen steuersünder umgeht, wie sie gebüsst werden, wie lange sie ins gefängnis müssen und warum sie die strafe doch nicht verbüssen müssen und wann sie wieder salonfähig gemacht werden, am schluss sind sie märtyrer, schreiben ein buch, bekommen den deutschen buchpreis, trinken mit der angela einen kaffee und sitzen bei kerner auf dem stuhl und geben eloquent ihre gefühle zum besten. geiz ist geil ist out, gier ist in mir dafür in. wir können das einzelschicksal von ein paar tausend elitesündern in bild, fokus und rss dann jeden tag lesen.

also ph, geniess dein glück, nicht in deutschland zu sein, dass du es geschafft hast loszukommen und wenn du aus dem ausland wählen kannst, dann kreuz auf deinem stimmzettel das nächste mal halt etwas anderes an smile.gif

lg marc


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PH
#26 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 07:47 (+09:22)
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QUOTE
dazu kommt, dass aus meiner sicht sich die bank oder der portfolio verwalter sich strafbar gemacht haben, denn bei kenntnis von einer möglichen straftat muss eine meldung oder anzeige erfolgen. hat man mir mal so bei einem grossen schweizerischen geldinstitut gesagt. war selber erstaunt


Die nicht-Angabe von Vermögens- oder Einkommenswerten auf der Steuererklärung ist in der Schweiz eben keine Straftat, sondern ein Delikt, in der Schwere vergleichbar mit einer Geschwindigkeitsübertretung auf der Strasse. Ich denke, Liechtenstein hält es genauso.

Es hat auch nichts mit Geldwäsche zu tun.

Die Banken prüfen nur, ob es einen Verdacht gibt, dass das Geld *krimineller* Herkunft ist, und nicht, ob es bereits versteuert wurde oder noch versteuert wird...


Der Verrat vom Bankgeheimnis ist aber eine Straftat, zu ahnden mit Freiheitsentzug nicht unter 6 Monaten oder einer Geldstrafe von mindestens 50.000 CHF.

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sd12
#27 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 09:13 (+01:25)
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Die Geschichte nimmt eine Wendung. Der BND soll auf legalem weg zu den Daten gekommen sein. Damit aber die diplomatischen Beziehungen mit Liechtenstein nicht zu sehr strapaziert werden, streut der BND offensichtlich Gerüchte, dass die Daten zum KAuf angeboten wurden.

Passt doch super ins Schema, dass die LGT gerade anzeigen am laufen hat, wegen Erpressung.

P.S. Soweit ich das Schweizer System verstanden hab, geht der deutsche Staat nicht leer aus, wenn ein deutscher sein Geld (schwarz) in die Schweiz bringt.
Mal angenommen, der deutsch Steuerflüchtling bringt 1 Mio. in die Schweiz. Diese werden mit 2% verzinst. => Das sind CHF 20'000.- Zins im Jahr. Davon werden 35% als Verrechnungssteuer abgezogen und an den deutschen Fiskus weitergereicht (anonym). Wenn der "Kunde" das Konto angibt, bekommt er die Verrechnungssteuer zurück. (was immerhin CHF 7'000.- sind).

Also auch bei Stuerhinterziehern geht der deutsche Staat nicht leer aus.

P.P.S.: Auch die Putzfrau mit "Barlohnzahlung" ist Steuerhinterziehung. Da haben aber viele null Probleme damit!


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HappyHippo
#28 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 09:19 (+00:06)
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QUOTE (sd12 @ Di 19.02.2008, 09:13)
P.P.S.: Auch die Putzfrau mit "Barlohnzahlung" ist Steuerhinterziehung. Da haben aber viele null Probleme damit!

Das liegt mir die ganze Zeit schon auf der Zunge smile.gif Wer von uns hat den noch keine Steuer hinterzogen? Du hast 20,- Euro bekommen weil Du jemandem bei Umzug geholfen hast, in dem Fall bist Du nicht nur ein Steuerhinterzieher sondern auch noch ein Schwarzarbeiter smile.gif

Das was manche Herren hier treiben ist sicher moralisch nicht so sauber, aber mir fällt da nur so ein Spruch aus den Jesus Filmen ein: Wer von euch ist ohne Schuld der werfe den ersten Stein.



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Evelyne Marti
#29 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 09:45 (+00:25)
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QUOTE (HappyHippo @ Di 19.02.2008, 09:19)
QUOTE (sd12 @ Di 19.02.2008, 09:13)
P.P.S.: Auch die Putzfrau mit "Barlohnzahlung" ist Steuerhinterziehung. Da haben aber viele null Probleme damit!

Das liegt mir die ganze Zeit schon auf der Zunge smile.gif Wer von uns hat den noch keine Steuer hinterzogen? Du hast 20,- Euro bekommen weil Du jemandem bei Umzug geholfen hast, in dem Fall bist Du nicht nur ein Steuerhinterzieher sondern auch noch ein Schwarzarbeiter smile.gif

Das was manche Herren hier treiben ist sicher moralisch nicht so sauber, aber mir fällt da nur so ein Spruch aus den Jesus Filmen ein: Wer von euch ist ohne Schuld der werfe den ersten Stein.

Gibt´s in D nicht ein steuerfreies Einkommen bis zu einem bestimmten Limit pro Jahr? In der Schweiz wär das zumindest okay mit der Putzfrau, solange es kein Full-Time-Job ist und nicht das steuerfreie Einkommen übertritt.


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memoriam
#30 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 09:48 (+00:03)
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Sicherlich haben wir alle schon mal Steuern hinterzogen und die meisten wohl auch schwarzgearbeitet (schreibt man das eigentlich zusammen?) - doch ist es ein eklatanter Unterschied, ob ein Arbeiter sich ein paar hundert Euro dazuverdient oder ein Manager, der sich selbst als Multimillionär bezeichnet, noch eine Million sparen will - er merkt doch den Unterschied kaum.

Ich habe mich schon damals bei Bobbele geärgert - ob jemand 50 Millionen Euro besitzt oder 53 Millionen - er merkt doch nicht die Differenz.

Ich bin politisch beileibe nicht links angesiedelt, aber wenn ich lese, wie die FAZ oder die WELT heute so tun, als sei das alles nicht so schlimm, dann wundern mich die guten Wahlergebnisse der Stasi-Befürworter und anderer SED-Nachfolger nicht mehr.

Man hat auf einer gewissen Ebene halt mehr Verantwortung gegenüber der Gesellschaft als andere. Der sog. "kleine Mann" hat nicht den finanziellen Spielraum wie jene, die Millionen an der Gesellschaft vorbeischleusen, daher halte ich eine Verurteilung dieser Täter für sehr wünschenswert.

Im übrigen ist die Nachrichtenbeschaffung in diesem Fall wohl unter dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" zu sehen.



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sd12
#31 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 09:58 (+00:09)
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QUOTE (Lynn @ Di 19.02.2008, 10:45)
In der Schweiz wär das zumindest okay mit der Putzfrau, solange es kein Full-Time-Job ist und nicht das steuerfreie Einkommen übertritt.

Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. Dann würde ich sagen, lass Dich nicht erwischen!

Sie lassen schwarzarbeiten, wenn Sie Ihre Arbeitnehmenden nicht bei den Sozialversicherungen, der Steuerverwaltung (Quellensteuer) und/oder den Ausländerbehörden melden. Sie verletzen damit die Melde- und Bewilligungspflichten gemäss

* Sozialversicherungsrecht,
* Quellensteuerrecht
* und/oder Ausländerrecht.

Und Sie machen sich strafbar, indem Sie gegen das neue Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA) verstossen. Die zuständigen Organe und Behörden kontrollieren, ob Arbeitgebende ihren Verpflichtungen gemäss dem BGSA und weiteren massgebenden Gesetzen nachkommen.

GANZ wichtig!

Juristisch ist "STEUERHINTERZIEHUNG" in der Schweiz ein Delikt ABER!!! Wenn Du die Putzfrau nicht anmeldest ist es eine STRAFTAT!

Gute Seite zum Thema:
http://www.keine-schwarzarbeit.ch


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sd12
#32 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 10:01 (+00:03)
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Bereits heute ahnden das Sozialversicherungs- und das Ausländerrecht Verstösse gegen die Melde- und Bewilligungspflichten mit hohen Geldbussen: max. 30 000 Franken gemäss Sozialversicherungsrecht und im Wiederholungsfalle bis zu 1 Million Franken gemäss neuem Ausländerrecht. Zudem publiziert das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO die gemäss Schwarzarbeitsgesetz sanktionierten Arbeitgebenden in der Liste der rechtskräftig sanktionierten Arbeitgeber (siehe rechte Spalte): ein unschöner Imageschaden. Überdies müssen die sanktionierten Arbeitgebenden auch noch die Kosten der Kontrollen übernehmen.


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Toblerone
#33 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 10:03 (+00:02)
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Jetzt gibt es die ersten Anzeigen gegen die Bundesrepublik Deutschland und dem BND wegen Untreue und die Anstiftung zur Ausspähung von Daten.

Weiterhin scheint wohl auch Lichtenstein ermitteln zu wollen und ich hoffe es passiert!

Edit: LINK
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Lynn
Evelyne Marti
#34 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 10:16 (+00:12)
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@sd12:

Ich hab das jetzt nachgelesen: Das betrifft die Arbeitgeber, welche ihre Arbeitnehmer anmelden müssen, nicht jedoch solche, welche sich selbständig machen wollen. Ich hab ja deshalb ganz zu Anfang hier nachgefragt, da wurden mir auch Links gegeben, wo eben das mit dem Limit steht.


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PH
#35 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 10:48 (+00:32)
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P.S. Soweit ich das Schweizer System verstanden hab, geht der deutsche Staat nicht leer aus, wenn ein deutscher sein Geld (schwarz) in die Schweiz bringt.
Mal angenommen, der deutsch Steuerflüchtling bringt 1 Mio. in die Schweiz. Diese werden mit 2% verzinst. => Das sind CHF 20'000.- Zins im Jahr. Davon werden 35% als Verrechnungssteuer abgezogen und an den deutschen Fiskus weitergereicht (anonym). Wenn der "Kunde" das Konto angibt, bekommt er die Verrechnungssteuer zurück. (was immerhin CHF 7'000.- sind).


Jaein

Bevor die Zinsbesteuerung beschlossen wurde, waren die ausgezahlten Zinsen noch viel höher.

Die Abgaben an Europa betreffen nur bestimmte Zinspapiere. Dann haben die Banken natürlich alles umgelagert, auf papiere, die nicht der Zinsabgabe unterliegen, z.B. grandfathered bonds.

Konzequenz ist, dass die Abgaben viel geringer ausfielen als vorher angenommen (ca. nur ein Drittel oder sogar weniger).
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#36 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 10:54 (+00:05)
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Es waren einmal 10 Männer, die jeden Tag miteinander zum Essen gingen und die Rechnung für alle zusammen betrug jeden Tag genau 100 Euro. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

Vier Gäste (die Ärmsten) zahlten nichts. Der Fünfte zahlte 1 Euro. Der Sechste 3 Euro. Der Siebte 7 Euro. Der Achte 12 Euro. Der Neunte 18 Euro. Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro. Das ging eine ganze Zeitlang gut. Jeden Tag kamen sie zum Essen und alle waren zufrieden.
............



Du hast vergessen die Berufsbezeichnungem anzugeben:

Eine Putzfrau, ein Taxifahrer, ein Lehrer, ein Maurer ( der höllisch aufpassen muss, wenn er mal was nebenbei verdienen will ) , ein Weinhändler und 5 Topmanager, davon 4 organisierte und ein ehrlicher.
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PH
#37 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 11:05 (+00:11)
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Ausserdem ist das mit dem "Unterschied zwischen 50 und 53 Millionen nicht merken" nicht wirklich zutreffend.

Die meisten haben ihr Geld in gesperrten Aktien und/oder Optionen, die sie bis zum Ablauf einer bestimmten Frist nicht verkaufen dürfen, aber trotzdem versteuern müssen.

Einem sehr unglücklichen Kollegen ist folgendes passiert: als es der Firma gut ging, erhielt er 200k EUR Aktien + für 100k Wert an Optionen. Er musste aufgrund von perversen und dummen Steuergesetzen diese 300k zu 45% versteuern. Die aktien und optionen waren auf 3 Jahre gesperrt. Mein Kollege musste einen Kredit aufnehmen, um die Steuern zahlen zu können!

Dann gings mit der Börse den Bach runter, und die Aktien haben 50% ihres Werts verloren, und die Optionen waren völlig wertlos.
Bilanz: gezahlte Steuern: ca. 140k. Aufgenommener Kredit: 150k. Restwert der Aktien: 100k. Nettoverlust: 50k.
Fazit: für seine ausserordentlichen Leistungen beim Aufbau des Unternehmens (2 Jahre praktisch Tag und Nacht geschuftet) wurde mein Kollege mit einem Nettoverlust von 50.000 EUR belohnt.

Das ist eine wahre Geschichte, und ihr könnt mir alles über Steuerehrlichkeit erzählen was ihr wollt, aber für mich ist die Steuerbehörde ein Feind, mit dem man nicht verhandeln kann.


Ein anderes Problem ist, dass viele Vermögensgegenstände illiquide sind, und deshalb nicht einfach zu Geld gemacht werden können.

Schwarzgeld ist dagegen meist Liquide.
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sd12
#38 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 11:17 (+00:11)
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QUOTE (PH @ Di 19.02.2008, 11:48)
Die Abgaben an Europa betreffen nur bestimmte Zinspapiere. Dann haben die Banken natürlich alles umgelagert, auf papiere, die nicht der Zinsabgabe unterliegen, z.B. grandfathered bonds.

Konzequenz ist, dass die Abgaben viel geringer ausfielen als vorher angenommen (ca. nur ein Drittel oder sogar weniger).

Trotzdem hat Deutschland letztes Jahr 130 Mio bekommen...

Wenn Deine Putzfrau selbstständig ist, kannst Du davon ausgehen, dass Sie alles selber Abrechnet. Wenn Du Aber Frau Meier von nebenan 50 CHf in die Hand drückst, ist es Schwarzarbeit.

Ich glaube mir reden von ein und demselben, sprechen aber aneinander vorbei.


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Lynn
Evelyne Marti
#39 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 11:53 (+00:36)
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@sd12

Tja, ich war noch nie Arbeitgeber von jemandem, hab mich nur wegen dem Selbständigwerden erkundigt. In Deinem Link stand beim Selbständigen-Beispiel, dass die Betreffende über dem entsprechenden Limit verdiente und somit wäre es steuerpflichtig gewesen, scheint also meinen Infos zu entsprechen. Aber ich werd mich noch weiter erkundigen, will da ja nichts falsch machen.

In einem anderen Beispiel steht allerdings noch, dass ein einmaliger Job noch ohne Anmeldung geht. Es setzt also eine gewisse Regelmäßigkeit voraus, womit jemand bald bei den 4000.- wäre, welche er angeben muss.

Da gäbe es also auch die Putzfrau, welche als Selbständige abrechnet. Wie ist das denn mit den vielen Ebay-Verkäufern, welche sich ein Sackgeld dazuverdienen? Arbeiten diese auch schwarz, wenn sie nicht jeden kleinen Verkauf angeben? Gelten diese als Selbständige?


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sd12
#40 Geschrieben am: Di 19.02.2008, 13:57 (+02:03)
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QUOTE (Lynn @ Di 19.02.2008, 12:53)
Da gäbe es also auch die Putzfrau, welche als Selbständige abrechnet. Wie ist das denn mit den vielen Ebay-Verkäufern, welche sich ein Sackgeld dazuverdienen? Arbeiten diese auch schwarz, wenn sie nicht jeden kleinen Verkauf angeben? Gelten diese als Selbständige?

Anzugeben (auf der Stuererklärung) als Einkommen als selbständiger Tätigkeit!

Durch das angeben werden diese kleinen Beträge direkt mit den Steuern verrechnet (AHV, etc.)


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