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> DDOS Angriff auf Sexy-Tipp.ch, seit einer Woche

Geschrieben am: Mi 14.11.2007, 13:30
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@Freiburger

es war nicht die swisscom zuständig sondern die tochtergesellschaft ip-plus und ausserdem gibt es hier in der CH einen datenschutzgesetz die werden dir sowieso nichts sagen ohne unser erlaubnis.

http://www.ip-plus.ch/contacts.de.html


ps: wetten wir wie lange strato oder 1&1 brauchen um uns zu sperren wenn wir ST dort schnell hosten?
du übernimmst aber die kosten für die installation/hosting, ok?
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#202 Geschrieben am: Mi 14.11.2007, 13:34 (+00:03)
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#203 Geschrieben am: Fr 23.11.2007, 12:42 (+8d 23:08)
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QUOTE
21.11.2007  22:06  Seit 17.15 Uhr ist ein erhöhter DDOS Transit Verkehr im Internet zu verzeichnen.  Dadurch ist auch der IP+ Service von Swisscom beeinträchtigt. Swisscom geht davon aus, dass es sich um eine generelle Störung im Internet handelt. Die Router von Swisscom in der Schweiz und die intnernational Peering Points von Swisscom funktionieren inzwischen wieder. Im Raum Zürich zeigt ein Router nach wie vor Performance-Störungen. Momentan ist nicht absehbar, bis wann diese behoben sein werden. Die Techniker arbeiten jedoch mit Hochdruck an der Störungsbehebung


QUOTE
22.11.2007  23:25  Der DDOS Transit Verkehr im Internet hat nachgelassen. Der IP+ Service von Swisscom ist derzeit wieder stabil. Auch die Router von Swisscom Schweiz und die international Peering Points funktionieren alle wieder. Die Situation wird von Swisscom weiterhin laufend überwacht.
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Nik2
#204 Geschrieben am: Sa 24.11.2007, 21:35 (+32:52)
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Es nähme mich jetzt schon wunder, wer von euch Spezialisten an die Version "Webline" glaubt und wer einen solch starken Angriff, der über drei Monate lang in dieser Intensität geführt wird, für unwahrscheinlich hält.

So ein Angriff wäre geschichtlich gesehen so speziell, dass die Experten in der ganzen Welt darüber diskutierten. Aber nein, ein Thema ist es nur hier! Ist das nicht ireal?
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#205 Geschrieben am: Mo 26.11.2007, 10:09 (+36:34)
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@nik2

die Angriffe dauern nicht 3 Monate! ST ist einfach offline und wird aufgeschaltet sobald wir bereit sind.
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Nik2
#206 Geschrieben am: Mo 26.11.2007, 12:14 (+02:04)
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Aber ihr habt gesagt, dass die Angriffe sogleich wieder erfolgen würden, wenn der DNS den Domain-Namen auflösen würde. Dann dauern die Angriffe doch irgendwie trotzdem an!
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#207 Geschrieben am: Mo 26.11.2007, 14:24 (+02:09)
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nein... wir rechnen damit dass die Angriffe weitergehen sobald ST online ist (dies war bis jetzt der fall).
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sd12
#208 Geschrieben am: Mo 26.11.2007, 16:31 (+02:07)
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Ich möchte nochmal meine ersten Worte wiederholen...

Wie dus sagt, mit einem Bot Netz. Es gibt KEINE Abwehrmethoden.

Wer was anderes verspricht, der lügt...


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Alain_Aubert
#209 Geschrieben am: Mo 26.11.2007, 18:45 (+02:14)
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QUOTE
Wie dus sagt, mit einem Bot Netz. Es gibt KEINE Abwehrmethoden.

Have an even bigger bot-net and fight back wink.gif
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sd12
#210 Geschrieben am: Di 27.11.2007, 00:24 (+05:38)
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QUOTE (Alain Aubert @ Mo 26.11.2007, 19:45)
fight back wink.gif

Gegen wen willst Du Cyber War spielen, wenn Dein Feind nmicht bekannt ist?


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Nik2
#211 Geschrieben am: So 23.12.2007, 23:25 (+26d 23:01)
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Es scheint tatsächlich so zu sein, dass dieser DDoS-Angriff für Informatiker ein ausserordentliches Ereignis darstellt. Jedenfalls beschäftigt sich auch das Bundesamt für Polizei seit längerer Zeit damit. In der heutigen Sonntagszeitung stand folgender Artikel:

QUOTE
Cyberkrieg im Sex-Milieu

Zürcher Bordelle sind Opfer von Internetattacken.
Justiz und Szene tappen im Dunkeln, Freier bleiben aus

Von Jean François Tanda (

Zürich - Im ältesten Gewerbe der Welt wird mit modernsten Mitteln gekämpft. Seit Monaten attackieren Unbekannte wiederholt Webseiten von Zürcher Bordellen. Diese so genannten DDOS-Attacken legen Webseiten lahm oder zerstören sie. Die Internettechniker kapitulieren, die Justiz ermittelt. «Wir haben in Bern Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht», sagt Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus. Das Telecom-Unternehmen war zwischenzeitlich von den Attacken mitbetroffen.

Das Milieu bleibt derweil ratlos und leidet. Die Angriffe gehen ans Geld. Ohne funktionierende Webseiten bleiben die Freier aus. «Wenn unsere Kunden auf dem Internet nicht schauen können, wer von unseren Mädchen da ist, kommen sie gar nicht erst», sagt ein frustrierter Klubbetreiber, der weder seinen Namen noch jenen seines Bordells in der Zeitung lesen will. Das Internet ist für ihn Hauptakquisitionsquelle für Neukunden. Sei man offline, sagen auch andere in der Szene,
kämen 30 bis 50 Prozent weniger Freier. Bei einem Tagesumsatz von 15 000 bis 20 000 Franken
ergibt das einen substanziellen Fehlbetrag.

Die meisten in der Szene vermuten: Es ist einer von uns

Angefangen hatte alles vor rund drei Monaten mit DDOS-Attacken auf ein Freier-Forum, das 50 000 Besucher pro Tag verzeichnete. Dort beschrieben Puff-Gäste ihre Besuche und bewerteten Etablissements.

Auffallend an den Angriffen ist: Sie erfolgen ausserhalb der Bürozeiten, wenn bei den Hostprovidern kein Techniker mehr im Haus ist. Zuletzt etwa um zwölf Uhr abends in der Nacht auf vorgestern Freitag. «Bei diesen DDOS-Attacken greifen mehrere Hunderttausend infizierte Computer gleichzeitig an. Sie führen bis zu einer Million Seitenaufrufe pro Sekunde», sagt Pasquale De Leonardis vom Hostprovider Webline, der das Freier-Forum beherbergt hatte. Wegen Überlastung kollabieren die Webseiten. «Wir sind technisch nicht mehr in der Lage, die Webseite zu schützen», sagt De Leonardis.

Auch ein Umzug zum grossen Anbieter Swisscom hat dem Freier-Forum nichts genützt. Eine Woche lang konnten Freier ihre Berichte deponieren, dann begannen die Attacken erneut. Worauf die Swisscom den Vertrag gekündigt und Strafanzeige erstattet hat.

Das Milieu rätselt über das Motiv. Ist es ein Konkurrent? Ein religiöser Eiferer? Oder einfach nur ein Bösewicht? Die meisten vermuten: Es ist einer von uns. Der Geschäftsführer des betroffenen Club 79 will es wissen. «Ich bezahle jenem, der den Täter ausfindig macht, 30 000 Franken», sagt er zur SonntagsZeitung.

Nach der erste Attacke hatte er Zuflucht in den USA gesucht und seine Webseite dort hosten lassen. Nachdem er dort zehn Minuten online war, kam bereits eine Attacke. Seither liegt seine Webseite wieder flach.


Hier eine neuere Meldung vom Blick. - Es kann Zufall sein, doch sagt mir mein Bauch, dass da ein Zusammenhang bestehen könnte:

QUOTE
Hacker-Angriff aufs Parlament

Von Lukas Füglister | 23:52 | 20.12.2007
BERN – Noch immer jagen Bundes-Informatiker den Hacker des Parlament-Servers.

Am Dienstag schlug der Informatikchef des Bundes Andreas Sidler Alarm: «Der Internet-Server www.parlament.ch wird seit heute systematisch von extern angegriffen», schrieb er in einem internen Mail (im BLICK).

Auch gestern gab es keine Entwarnung: «Die Seite läuft heute besser als in den vergangenen Tagen. Es ist aber zu früh, um zu sagen, ob das Problem gelöst ist», sagt der Sprecher der Parlamentsdienste Mark Stucki.

Vermutlich war es ein Bot-net-Angriff auf die Parlament-Internetseite. Dabei werden durch ferngesteuerte Computer so viel Anfragen an eine Site gesendet, bis sie lahm liegt.

Die Parlamentsdienste und die Internetabteilung arbeiten weiter an der Lösung des Problems. Laut Stucki könne es einige Tage dauern, bis man Klarheit habe über die Ursache der Schwäche von parlament.ch.

Die Täterschaft muss mit einer Anzeige rechnen – falls sie überhaupt ermittelt wird.


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realchat
#212 Geschrieben am: Mo 24.12.2007, 03:13 (+03:48)
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QUOTE (Nik2 @ So 23.12.2007, 23:25)
Es scheint tatsächlich so zu sein,
...

Ola Nik

Das ist nur eine zufall biggrin.gif meine ich

Aber über club79 oder sexforum.ch ?

Wer weiss ? Mir persönlich ist das alles langsamm wie eine comedy ,aber die richtige problem jezt fangen an.

Bin ich 100 % sicher (leider)

Noch nicht fertig !!!! Ich bin wieder 100 % sicher

mfg

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Nik2
#213 Geschrieben am: Mi 26.12.2007, 10:58 (+2d 07:44)
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Es nähme mich wunder, ob der DDoS-Angriff auf Sexy-Tipp bis heute weltweit etwas Einmaliges darstellt, was Stärke, Dauer und Variantenrechtum betrifft. Hier tummeln sich doch auch wirkliche Experten, weiss jemand eine Antwort auf diese Frage?
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omc
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#214 Geschrieben am: Mi 26.12.2007, 11:15 (+00:17)
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QUOTE (Nik2 @ Mi 26.12.2007, 10:58)
Es nähme mich wunder, ob der DDoS-Angriff auf Sexy-Tipp bis heute weltweit etwas Einmaliges darstellt, was Stärke, Dauer und Variantenrechtum betrifft. Hier tummeln sich doch auch wirkliche Experten, weiss jemand eine Antwort auf diese Frage?

ich bin kein experte auf diesem gebiet. dennoch glaube ich nicht, dass es ein einmalig starkes ereigniss ist wie es noch nicht vorgekommen ist. evtl. für die schweiz, wohl aber kaum international.

dieses botnetze kann jeder DAU, Puffbesitzer, religiöse Fanatiker, Ayommitglied und und und mieten, sofern er kohle hat. so ist leider der cyberwar.

ric


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sd12
#215 Geschrieben am: Mi 26.12.2007, 21:18 (+10:02)
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2 Monate später...
Nik2
#216 Geschrieben am: Fr 15.02.2008, 11:18 (+2m )
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Sd12 schrieb:

QUOTE

Das was dort zu lesen ist, ist Nasenwasser im Vergleich zu dem, was abläuft. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht doch ein historisches Ereignis vorliegt. Nicht nur Sexy-Tipp, sondern ganz viele andere Seiten, die ebenfalls dem Milieu nahe sind, werden angegriffen. - Offenbar kann man ein grosses Bot-Netz für nur Fr. 6000.-- pro Monat mieten und damit fast beliebig viele Sites lahmlegen:

Segmentiertes Botnetz

Es sieht so aus, wie wenn wirklich alle Angriffe aus dem gleichen Bot-Netz kommen. Es ist offensichtlich, dass die Angreifer, wenn sie irgendwo mehr Power brauchen, die Intensität an einem andern Ort zurücknehmen können, um den andern Angriff zu intensivieren. Wahrscheinlich ist dieses Bot-Netz logisch segmentiert und hochflexibel. Ich meine, dass es auch möglich ist, die Art des Angriffs sehr schnell zu verändern. - Dies haben sie beim Swisscom-Angriff demonstriert.

Was für ein Troyaner steckt da wohl dahinter? Hat jemand von euch eine Ahnung, welcher es sein könnte.

Wäre dieser Fall in meiner Verantwortung gewesen, dann hätte ich dies abzuklären versucht, denn dazu reicht ein einziger PC. Und soviel ich weiss, gab es auch PC's in Belgien, die am Angriff beteiligt waren/sind. Was ich dann mit dieser Information getan hätte, bleibt hier noch offen...
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sd12
#217 Geschrieben am: Fr 15.02.2008, 11:38 (+00:19)
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Strafanzeige gegen die Porvider machen, weil diese Virenverseuchte PC's im Netz zulassen...

Es ist gar nicht so einfach, herauszufinden, welcher Trojaner es ist...

P.S. Diese Seiten müssten einfach so ausgelegt werden, dass ein solcher Angriff die Server nicht in die Knie zwingen kann...


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#218 Geschrieben am: Fr 15.02.2008, 11:52 (+00:13)
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QUOTE
P.S. Diese Seiten müssten einfach so ausgelegt werden, dass ein solcher Angriff die Server nicht in die Knie zwingen kann...


dann erkläre doch Mal, wie Du es machen würdest...
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Nik2
#219 Geschrieben am: Fr 15.02.2008, 21:37 (+09:45)
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P.S. Diese Seiten müssten einfach so ausgelegt werden, dass ein solcher Angriff die Server nicht in die Knie zwingen kann...

Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und bin jetzt so weit, dass ich ebenfalls denke, dass kein Kraut dagegen gewachsen ist, jedenfalls bei so starken Angriffen über sehr grossen Bot-Netze, wie demjenigen, das auf Sexy-Tipp gerichtet ist. Sexy-Tipp wurde schon an vielen verschiedenen Orten und bei grossen amerikanischen Providern gehostet und überstand keinen Angriff.
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Nik2
#220 Geschrieben am: Sa 16.02.2008, 11:19 (+13:41)
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Heute ist dieser Thread genau ein halbes Jahr alt und das Problem nicht nur ungelöst, sondern sich ausweitend. Offenbar ist es nicht möglich DDoS-Angriffe aufzuklären und sie sind somit ein schlimmes Problem für unsere moderne Informationsgesellschaft. - Wer hat sich darüber schon tiefgreifendere Gedanken gemacht?
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