Diskussion
Verhaltensethik in der Politik
Die Wahrheit kommt langsam auf den Tisch
| - Matthias - |
Geschrieben am: Fr 27.07.2007, 11:01
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![]() AyomRank 9 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Member (aktiv) II Beiträge: 2361 Mitglied seit: 10.10.2005 |
Diejenigen von uns, die immer noch glaubten, meine Einschätzung von den Zuständen in Politik und Gesellschaft unserer Zeit sei überzogen dargestellt, sollten sich einmal den nachfolgenden Bericht des Spiegels durchlesen.
Der Spiegel war einmal vor vielen Jahren ein besonders kritisches Blatt, auch wenn Wolf Biermann ihn einmal als "Bild am Montag" titulierte. Daher ist der Bericht umso bemerkenswerter, und man kann durchaus davon ausgehen, dass alles noch viel dramatisch schlimmer ist - denn die ganze Wahrheit kommt leider selten ans Tageslicht. Ganz besonders ans Herz lege ich denjenigen den Bericht, die immer noch zwischen Geld-Lobbyismus und Lobbyismus unterscheiden wollen. Leihbeamte: Lobbyistenliste enthüllt Einfluss in Ministerien Meine feste Auffassung - es kann nur eine einzige Konsequenz geben: Der Staatsanwalt muss hier tätig werden, und ich frage mich, wieso es hier nicht schon heute Hundertausende Strafanzeigen hagelt. Dass dies nicht geschieht, ist Ausdruck der Resignation fast aller Bürger, die genau spüren und letztendlich damit auch wissen, dass man in Politik, Wirtschaft unserer Gesellschaft nur mit den neuen amerikanischen Werten weiterkommt. Werte, die da lauten: Scheinheiligkeit, verlogene Moral und Manipulation. Schäuble sagte einmal in einem Vortrag, wörtlich: Der Irak-Krieg ist eine schlechte Lösung, aber eine noch schlechtere Lösung ist eine gedemütigte Weltmacht USA. Auf gut deutsch: Zigtausende tote Iraker sind zwar schlimm, aber noch schlimmer wäre, wenn die Regierung Bush zugeben müsste, dass sie gelogen hat. Und genau das beschreibt den Zustand unserer Gesellschaft. Amerikanische Sitten haben in Europa längst Einzug erhalten. Und diejenigen, die da schweigen, müssen sich vielleicht einmal von ihren Kindern und Enkeln erhebliche Vorhaltungen machen lassen. Wenn sie denn überhaupt Kinder haben, ist ja leider selten geworden. |
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