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> Massenabwanderung bei SecondLife
sd12
Geschrieben am: Di 17.07.2007, 21:27
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QUOTE (Uwe_B @ Di 17.07.2007, 21:10)
Dann lass uns mal das Web 3.0 einläuten... biggrin.gif

Aber erst nach Bubble 2.0!


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Julian Vieser
#22 Geschrieben am: Di 17.07.2007, 21:31 (+00:04)
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Second Life wird komplett den Bach runtergehen.. ein ähnliches Schicksal blüht auch diversen Web2.0 Projekten. Sofern nicht schon geschehen ^^


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#23 Geschrieben am: Mi 18.07.2007, 11:37 (+14:05)
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Das war mir klar das Second Life keinen richtigen Wert hat. Hier wurde wieder sehr viel Geld in den Sand gesetzt.


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fox
#24 Geschrieben am: So 5.08.2007, 10:41 (+17d 23:04)
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Selbst wenn Second Life untergehen wird (was allerhöchstwahrscheinlich nicht passiert!), ist es doch nur das auslöschen einer kerze - und das drauffolgende verlassen des dunklen raumes in die sonne des 3D-Internets!

Web 3.0 wird dreidimensionales Internet sein!


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- Matthias -
#25 Geschrieben am: So 5.08.2007, 10:59 (+00:18)
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So wie nun die Amerkaner seit dieser Woche Kampfroboter im Irak einsetzen, wird auch im Web die Entwicklung nicht stehen bleiben. Bevor das Web dreidimensional wird, muss zunächst einmal erst die Infrastruktur dafür geschaffen sein. Und das ist sie noch lange nicht.

Ich habe mir Second Life mal angeschaut - das ist eine einzige Zumutung. Wenn ich mich zurückerinnere - selbst Windows 3.0 schien mir mit weniger Bugs ausgestattet zu sein als Second Life. Auffällig war, dass zur gleichen Zeit, zu der Kritik an Secon Life laut wurde, dort eine riesige PR-Kampagne gestartet wurde. Wer sich den Vermarkter einmal näher anschaut - das sind halt Profis.

Und - es steckt jede Menge Risikokapital in dem Projekt, genauso wie in Hunderttausend anderen aus den USA. Dort crasht gerade der Immobilienmarkt, in der Folge einige Banken ebenso. Und wenn das weiter so geht, was man vermutet, auch wenn europäische Banken derzeit stark intervenieren und in Statements abwiegeln - dann crasht da bald auch so manches Unternehmen, und zwar ganz schnell. Nicht nur Second Life.

Ist wie immer alles auch Psychologie - aber die ersten Hedge Fonds haben ihre Fonds schon geschlossen, weil Kunden anfangen Geld abzuziehen. Die nackte Angst geht um. Und dreimal darf man raten, wer dann bald der Dumme ist. es droht eine Krise wie anno 1931, munkeln Analysten unter der Hand...

Zum Thema Secons Life: Laut Statistiken steigt die Zahl der Analphabeten in den USA dramatisch, was kein Wunder ist, denn nur so kann eine Politik a là Bush über Jahre gemacht werden. Die Auto- und Millionenstadt Detroit hat zum Beispiel heute sage und schreibe 50% Analphabeten. Ich wette aber, die sind alle online - und auf welchen Sites werden die wohl herumsurfen.

Also Leute: Website mit wenig Text, das ist bald der Hit. Mal sehen was sich google dazu einfallen lässt.
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Julian Vieser
#26 Geschrieben am: So 5.08.2007, 11:22 (+00:23)
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Ich denke es "muss" unweigerlich zu einer Katastrophe kommen. Es wird denke ich irgendwann in den nächsten Jahren zu einem riesen Knall kommen. Wirtschaftlich als auch Gesellschaftlich.. irgendwo muss das ja (leider) hinführen.

# Zerfall der Werte
# Rohstoffknappheit
# Folgen der Klima-Erwärmung
# Überbevölkerung in den Entwicklungsländern

... um einige Gründe zu nennen. Schauen wir uns die aktuelle Entwicklung am @ Nordpol. Hier sprechen einige ja schon von einem erneuten kalten Krieg. Der Einmarsch in den Irak (Öl) ... also ich bringe das alles mit der Rohstoffknappheit zusammen.


Durch einen Crash wie es Matthias in seinem Beitrag schreibt würde das alles nur noch beschleunigt..

===

Back to Topic:

Ich denke das es zu einem Web 3.0 "nicht" kommen wird und wenn wird es genauso Schiffbruch erleiden wie diverse Web 2.0 Projekte. Der Mensch denkt in 2D .. mit 3D wäre er auf Dauer überfordert !!!

Momentan erleiden ja diverse Web 2.0 Projekte Schiffbruch und warum kann ich aus meiner beruflichen Erfahrung denke ich auch sagen.
Die Leute wollen einfach wieder etwas "einfaches" und "überschaubares" . Diese ganzen Web 2.0 Projekte sind doch größtenteils total aufgebläht...

Wenn hierzulande bzw. weltweit die Zahl der Analphabeten steigen sollte würden natürlich diverse "Ohne Text" Projekte XD wie Matthias es geschildert hat profitieren. Angebot und Nachfrage ^^


Gruß Julian


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Rainer
#27 Geschrieben am: So 5.08.2007, 11:48 (+00:25)
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QUOTE
es droht eine Krise wie anno 1931, munkeln Analysten unter der Hand...


Ganz sicher nicht, dazu gibt es mittlerweile viel zu viele Sicherheitsmassnahmen, daß es nicht mehr so weit kommen kann.. Du meinst wohl auch 1929.

Du hast aber den
Crash von 1987 vergessen.

... Der Dow Jones fiel innerhalb eines Tages um 22,6% (508 Punkte), was den zweitgrößten Abrutsch innerhalb eines Tages in dessen Geschichte darstellt. Der Sturz breitete sich schnell auf alle wichtigen internationalen Handelsplätze aus. Bis Ende Oktober waren die Börsenkurse in Australien um 41,8% gefallen, in Kanada um 22,5%, In Hong Kong um 45,8%, und im Vereinigten Königreich um 26,4%. ... 15 Monate nach dem „Schwarzen Montag“ hatte der Dow Jones mit 2247 Punkten wieder sein Niveau vor dem Börsencrash erreicht.

Und natürlich die Dot Com Blase 1.0 ... 2.0 ist schon im Anflug. :-)

Der coolste Crash war aber immer noch der Tulpen-Crash. Dazu gibt es sogar eine TV-Doku, die mal vor einigen Monaten kam.


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profo
#28 Geschrieben am: So 5.08.2007, 11:58 (+00:09)
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@matthias: ich denke, zumindest für das Ranking von youtube / flickr usw. müsste sich Google gar nicht so sehr verrenken. Die Suche in den Multimediadaten ist aber natürlich eine andere Sache.

Für alle, die keinen Bock darauf haben, mit einem blöden Videospiel den ganzen Tag zu hause zu sitzen gibt es heute eine geniale Gelegenheit, den ganzen Tag aus der Realität abgetaucht vor dem Fernseher zu hause zu sitzen ;-) auf 3SAT läuft den ganzen Tag lang der Ring des Nibelungen (die gefeierten Stuttgarter Inszenierungen 2002/2003); im Moment sind sie bei der Walküre.


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Sascha Ahlers
#29 Geschrieben am: So 5.08.2007, 12:34 (+00:36)
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QUOTE (Toblerone @ Mo 16.07.2007, 17:26)
Ist zwar nicht direkt Secondlife, aber durchaus erwähnenswert was solche Rollenspiele anrichten können

LINK

Hmm komsich, jeder hat doch mal auf irgendeinerweise Rollenspiel betrieben und sei es als Kind, wo dann sowas wie Räuber und Gendarm, Cowboy und Indianer, mit Lego, Playmobile oder Puppen gespielt wurde. Willst Du sagen, dass alles solle so schlecht sein, bisher hat es der bereiten Masse noch nicht geschadet.
Pen & Paper Rollenspiele fördern sogar ungemein die kommunikativen Fähigkeiten.

Aber die sogenannte Internetabhängigkeit ist nicht neu, die gab es schon vor Jahren, genauso wie das pathologisches Spielen (Spielsucht). Wenn Drogen oder Suchtmittel im Spiel sind, passieren solche Sachen ab einen bestimmten Grad der Abhängigkeit, das hat nun nichts mit den Rollenspiel an sich zu tun. Die Internetabhängigkeit und das pathologisches Spielen hängen IMHO sehr stark von der eigenen Charakterstärke ab, denn es werden keine Sucht auslösenden Stoffe dem Körper hinzugefügt, sondern die es wird versucht zwanghaft eine bestimmte Situtation herbeizuführen, um dadurch bestimmte, körpereigene Substanzen freizusetzen.



QUOTE (Nico B @ Di 17.07.2007, 21:22)
Second Life != Spiel [...]

Woher hast Du denn den Unsinn? Bei Second Live handelt es sich um ein MMOG (Massive Multiplayer Online Game), damit erfüllt es eigentlich alles, um es als Spiel zu bezeichnen.



QUOTE (fox @ So 5.08.2007, 11:41)

Sowas gab es doch schon in Web 1.0, da nannte man sowas VRML. Damals fand ich das relativ interessant, ist aber irgendwie wieder in der Versenkung verschwunden, vielleicht weil es sehr komplex und umständlich war, oder weil der Browserkrieg (MSIE VS Netscape) zu der Zeit Stattfand.



QUOTE (Julian Vieser @ So 5.08.2007, 12:22)
[...]
Ich denke das es zu einem Web 3.0 "nicht" kommen wird und wenn wird es genauso Schiffbruch erleiden wie diverse Web 2.0 Projekte. Der Mensch denkt in 2D .. mit 3D wäre er auf Dauer überfordert !!! [...]

Momentan erleiden ja diverse Web 2.0 Projekte Schiffbruch und warum kann ich aus meiner beruflichen Erfahrung denke ich auch sagen.
Die Leute wollen einfach wieder etwas "einfaches" und "überschaubares" . Diese ganzen Web 2.0 Projekte sind doch größtenteils total aufgebläht...
[...]

Web 2.0 ist ein Marketingbegriff, nicht mehr und nicht weniger, alles was dort gemacht wird, war bereits mit anderen Techniken vor 8 Jahren schon möglich. Nur es fehlten einfach die Inverstoren und technischen Fachkräfte, welche sich mit dem Web beschäftigt haben.
Und was unter diesen Begriff fällt, ist nicht alles zum scheitern verurteilt, Blogs erfreuen sich bspw. großer Beliebtheit. Es ist halt wie bei jeden Neuland, man muss sehen, was der Markt annimmt und was nicht.

Das aufgeblähte ist aber nicht nur ein Phänomenon aus dem Web 2.0, sondern liegt an den Erstellern dieser Projekte. Ayom mutiert doch auch sogesehen immer mehr zu Web 2.0: Google Maps einbindung, Feeds, Tags, AJAX-Nutzung.


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- Matthias -
#30 Geschrieben am: So 5.08.2007, 13:02 (+00:27)
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@ Rainer

Die spezielle Krise, die ich meine, war dann der endgültige Höhepunkt dessen, was Du ansprichst, nämlich die Weltwirtschaftskrise. Ich sprach den 11. Mai 1931 an, an diesem Tag crashte der Creditanstalt-Bankverein, eine österreichische Bank.

Das war der Anfang vom Ende, sozusagen. Ich zitiere dazu:

QUOTE
Im Frühjahr 1931 geriet nun die Österreichische Creditanstalt in Schwierigkeiten, die sich bei der Übernahme der Bodenkreditanstalt übernommen hatte...

...Man befürchtete nun, dass diese Entwicklung auf Deutschland übergreifen würde. In dieser gefährlichen Lage erklärte Reichskanzler Brüning selbst im Juni 1931 aus innenpolitischen Gründen – er hoffte nämlich auf die Unterstützung der Rechten und der Rechtsradikalen im Reichstag für ein neues Paket von Sparmaßnahmen – die Reparationen öffentlich für "unerträglich".

Das schien auf eine bevorstehende Zahlungsunfähigkeit des Reiches zu deuten und untergrub das Vertrauen der ausländischen Kreditgeber nachhaltig. Devisen im Wert von mehreren Milliarden RM wurden abgezogen, und nachdem im Juli 1931 eine der Berliner Großbanken illiquide geworden war, kam auch noch ein massenhafter Ansturm der Bevölkerung auf die Banken hinzu.

Diese mussten am 13. Juli 1931 ihre Zahlungen einstellen. Die Kreditorenbeträge sanken im Juni/Juli um 21,4%. Um die Bankenkrise zu überwinden, wurden die Banken für mehrere Tage geschlossen und der Kontrolle der Regierung unterstellt. Auch die Börse blieb monatelang geschlossen – Kredite und Neuinvestitionen waren so monatelang unmöglich.


Ich muss ehrlich gestehen ich bin kein Börsianer, habe von den Zusammenhängen wenig Ahnung, was man jedoch jetzt nach den ersten schweren Crash drüben hört, und dem Beinahezusammenbruch der Deutschen Mittelstandsbank vergangene Woche - o_O.

Es gibt eine Investmentbank in den USA, die dieser Tage 90% ihrer 7500 Mitarbeiter über Nacht entlassen hat. Und bei einigen weiteren krachts im Gebälk. Was auch sehr bedenklich ist - die Deutsche Bank hat sich, wie man unter der Hand hört - auf Hinweis der amerikanischen Geheimdienste aus dem Iran zurückgezogen. Das lässt auf wenig Gutes hoffen.
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sd12
#31 Geschrieben am: So 5.08.2007, 15:29 (+02:27)
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lol Web 2.0 Disskusionen sind immer soooo Geil...

Ich war 1999 an einem Projekt mit einem NASA Forscher in der Planung eines damals ganz interessanten Projekts...

Es ging darum, einen Roboter übers internet Fernzusteuern. War das auch bereits Web 2.0?

Es gabe mal einen Hype (1.0) es folgte die Bubble (1.0) nun haben wir Web 2.0 es wird die Bubble 2.0 folgen...

P.S. Wenn Amerika sich aus dem IRAK zurückzieht, bricht SOFORT das BIP zusammen...


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Rainer
#32 Geschrieben am: So 5.08.2007, 16:20 (+00:50)
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QUOTE
War das auch bereits Web 2.0?


Nur, wenn dann der Roboter unbezahlter Content-Sklave gewesen wäre.


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Sascha Ahlers
#33 Geschrieben am: So 5.08.2007, 16:52 (+00:31)
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QUOTE (sd12 @ So 5.08.2007, 16:29)
[...] Es ging darum, einen Roboter übers internet Fernzusteuern. War das auch bereits Web 2.0? [...]

Internet != Web

Das Web ist im Internet, aber das Web ist nicht das Internet!


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Julian Vieser
#34 Geschrieben am: Mo 6.08.2007, 18:42 (+25:50)
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@ Sascha

Mir ist bewusst das Web 2.0 nen Marketing Begriff ist. Leider verwischen diese Marketing Begriffe die Sicht und verwirren.

Dasselbe verhält sich genauso beim Begriff "Desktop Firewall". Wobei hier der Begriff Firewall völlig fehl am PLatz ist. Aber das is wieder ein anderes Thema ^^

Gruß Julian


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Nico B
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#35 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 08:32 (+13:49)
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Wir werden ja die nächsten Tage/Wochen/Monate ja sehen, wie sich das alles entwickelt. Hoffen wir zum Guten...
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pangu
#36 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 11:50 (+03:17)
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bin in sl erst seit kurzen angemeldet und war trotz oder wegen der ganzen negativschlagzeilen sogar pos überrascht. klar ist in vielen orten nicht wirklich viel los, aber das potential ist da, und das schöne an sl ist ja eben, dass es beliebige ausbaubar ist.
-> btw: was sind denn eure lieblingsorte in sl? könnten ja auch mal ein ayom treffen in sl veranstalten..!?! wink.gif


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- Matthias -
#37 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 12:37 (+00:47)
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Denke Du wirst nicht viel Ayomer finden, die dort rumturnen. In diesem Thread hier wurden auch einige sehr unerfreuliche Wahrheiten über Second Life notiert. Nicht wenige Marketer vermuten, dass das Ding nur noch aufgrund einer klugen Vermarktung so einigermassen am Leben erhalten wird.

Und vor dem Hintergrund der derzeitigen Ereignisse in den USA würde es nicht wundern, wenns doch bald absäuft.
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PH
#38 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 14:03 (+01:26)
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Grundsätzlich ist Dein Garten auch beliebig ausbaubar, aber was machst Du draus?
Endlose Möglichkeiten, kein Bedarf.

Ich sehe SL als Benutzeroberfläche ohne Killerapplikation.
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Roberto Zehnder
#39 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 14:30 (+00:27)
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QUOTE (pangu @ Di 7.08.2007, 11:50)
könnten ja auch mal ein ayom treffen in sl veranstalten..!?! wink.gif

Ich weiss das klingt jetzt faul und vielleicht zu abgespaced.

Aber wieso nicht so eine Plattform haben. Weil Grundsätzlich ist es ja so, dass Menschen immer mehr Zeit am PC verbringen (vorallem die jüngere Generation), wenig Zeit haben und alle immer globaler denken.

Wieso dann nicht eine online Plattform in 3d. Man kann selbst durch das ganze navigieren und sich mit anderen unterhalten (per Headset oder Tastatur). So könnte man auch eine virtuelle Messe veranstalten oder ein interactives Treffen. Man muss ja nicht zu weit im Mastab denken, also SL, als 2. Welt ist zu gross, aber für kleinere Anlässe wäre sowas schon praktisch.


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Gerne übernehmen wir aber auch ihren PHP Programmier Auftrag.
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- Matthias -
#40 Geschrieben am: Di 7.08.2007, 14:44 (+00:13)
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Mir gehts hier in dem Thread nicht um 3D-Plattformen. Falls in fernen Jahren einmal eine flächendeckende Infrastruktur vorhanden sein wird - wieso nicht.

Jedoch hat Second Life ganz andere Probleme. ich wiederhole mich ungern, aber:

QUOTE
Wie im Internet allgemein zu beobachten, drängen sich auch bei Second Life mehr und mehr Glücksspiele und sexuelle Angebote in den Vordergrund. Kritisiert wird auch die rückständige Grafik und eine mit Fehlern behaftete Software.

Noch schlimmer, die Teilnehmer müssen mit häufigen Geschwindigkeitsproblemen, Funktionsaufällen und Abstürzen leben, Updates verursachen oft mehrstündigen Offlinezeiten der Second Life-Welt. Immer mehr Nutzer von Internetangeboten dieser Art empfinden dies als Zumutung und Desaster.

Man wirft dem Betreiber Planlosigkeit vor, dieser scheint auch vor dem Hintergrund einer Klage gegen ihn vor dem Obersten US-Gerichtshof mit dem Rücken an der Wand, die Gesamtfinanzierung von Second Life steht auf dem Spiel.

Experten kritisieren noch dazu, dass eine übermäßige Teilnahme an dem virtuellen zweiten Leben von Second Life eine Suchtgefahr darstelle und zu einer Überschuldung führen können. Mehr noch, der Jugendschutz ist auf Second Life nicht gewährleistet, was speziell angesichts der zahlreichen Erotik- und Pornographieangebote mehr als bedenklich ist.

So wird Second Life vorgeworfen die Plattform nicht genügend gegen kriminelle Absichten zu schützen. Das ARD-Magazin Report nat nach eigenen Angaben kinderpornographische Inhalte entdeckt, virtuelle Kinder sollen dort vergewaltigt werden. Die belgische Polizei hat sogar die Tat eines mutmaßlichen Straftäters im wirklichen Leben verfolgt.

Dies alles und dass die Ökonomie von Second Life Charakteristika eines Schneeballsystems aufweisen soll, könnte abermals der Anfang vom Ende einer weiteren Web 2.0 Idee sein.


Es gibt also elementare rechtliche und fachliche Bedenken gegen Second Life, das Gerichtsverfahren könnte dem in Kürze dann endgültig den Garaus machen und bei diejenigen, die dort Anteile halten, vielleicht sogar weiteren Kosten verursachen.
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