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> Onlineshops fürchten Existenz-Aus, Die EU plant wieder einen Wahnsinn!
Rainer
Geschrieben am: Do 22.03.2007, 13:54
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Die Europäische Union plant ein Gesetz, das ihrer Meinung nach den Schutz der Verbraucher beim Warenkauf im Internet stärkt. Wirtschaftsverbände sehen in dem Verbraucherlandprinzip aber das Ende für viele Mittelständler im Netz.

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André Griepenburg
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#2 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 15:31 (+01:36)
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Mhh...
könnte sogar das Ende vieler Dienstleister im europäischen Raum bedeuten, wenn ich es richtig verstehe, denn gegen die Preise aus den "Oststaaten" kommt kaum ein europäisches Unternehmen an.
Und viele Kunden wird es nicht interessieren, was für Regeln in Bezug auf Gewährleistung und Garantie am Ende greifen, die Qualität spielt zudem bei vielen Kunden auch einer untergeordnete Rolle.

Ich kann nur hoffen, dass dieses Gesetzt nicht durch kommt.


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Martin H
#3 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 16:16 (+00:44)
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gut ist die schweiz nicht in der EU... und die dödels in brüssel fragen sich noch, weshalb alle firmen flüchten.. am schluss müssen wir diesen schmarn bei uns auch noch einführen, da sich die eu durch unsere gesetze düpiert fühlt...

cu

martin


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4nDy
#4 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 16:23 (+00:07)
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Wenn man die Schweizer mal verstehen würde, könnte man mal überleg bei Einführung des Gesetztes inne Schweiz zu gehen.


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jAuer
Jürgen Auer - freiberufl. Programmierer
#5 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 16:46 (+00:22)
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So richtig kann ich die Sorge nicht verstehen.

Denn Verbraucher sind Laien, Verkäufer sind Professionelle. Also entspricht es meinem Rechtsempfinden, die Laien eher zu bevorzugen und den Profis die Pflichten aufzuerlegen. Denn derzeit muß sich der Laie nach den rechtlichen Regeln des Verkäuferlandes richten - nun soll das der Verkäufer als Profi leisten. Wo soll da das Problem liegen?

Es ist vielleicht das Ende jener nebenberuflich betriebenen Shops - aber damit hätte ich ohnehin keine allzugroßen Probleme.

Abgesehen davon würde mich zuallererst einmal interessieren, wieviel Umsatz deutsche Shops überhaupt mit nicht deutschen Nutzern machen. Ohne diese Information ist die Diskussion nur akademisch.


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Martin H
#6 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 17:23 (+00:37)
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QUOTE (jAuer @ Do 22.3.2007, 16:46)
So richtig kann ich die Sorge nicht verstehen.

Denn Verbraucher sind Laien, Verkäufer sind Professionelle. Also entspricht es meinem Rechtsempfinden, die Laien eher zu bevorzugen und den Profis die Pflichten aufzuerlegen. Denn derzeit muß sich der Laie nach den rechtlichen Regeln des Verkäuferlandes richten - nun soll das der Verkäufer als Profi leisten. Wo soll da das Problem liegen?

Es ist vielleicht das Ende jener nebenberuflich betriebenen Shops - aber damit hätte ich ohnehin keine allzugroßen Probleme.

Abgesehen davon würde mich zuallererst einmal interessieren, wieviel Umsatz deutsche Shops überhaupt mit nicht deutschen Nutzern machen. Ohne diese Information ist die Diskussion nur akademisch.


wenn es die EU schafft für die Normierung einer Banane eine Abhandlung zu schreiben... dann wäre es doch wohl angebrachter, sie würden eu weite normen im bereich sachgewährleistung / garantie schaffen.. Das wäre sowohl für händler als auch für verkäufer am einfachsten... anstatt irgendwelchen schrott zu beschliessen...

cu

martin


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  #7 Geschrieben am: Do 22.03.2007, 18:06 (+00:43)
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Wow... ich biete allen EU-Geschädigten Asyl auf meinen Servern und mich als Geschäftsleiter für Eure Firma in der CH! Einfach melden wink.gif


Also... nur weiter so, das hilft den Firmen in den Staaten, die nicht der EU angehören. Irgendwie ist das Motto: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?


Gruss
Christian
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ja-sowas
#8 Geschrieben am: Fr 23.03.2007, 16:51 (+22:45)
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QUOTE
So richtig kann ich die Sorge nicht verstehen.

Denn Verbraucher sind Laien, Verkäufer sind Professionelle. Also entspricht es meinem Rechtsempfinden, die Laien eher zu bevorzugen und den Profis die Pflichten aufzuerlegen. Denn derzeit muß sich der Laie nach den rechtlichen Regeln des Verkäuferlandes richten - nun soll das der Verkäufer als Profi leisten. Wo soll da das Problem liegen?

Die Verbraucher haben vor allem Rechte und die Händler vor allem Pflichten. Der Verbraucher kann ja eigentlich gar nichts falsch machen, womit er mit dem Gesetz in Konflikt käme. Die Händler haben dagegen heute schon Schwierigkeiten, die ausufernden deutschen Informationspflichten zu erfüllen und haben daher ständig mit Abmahnungen zu kämpfen. Was soll das erst werden, wenn für jedes belieferte Land andere Bedingungen gelten?

QUOTE
Es ist vielleicht das Ende jener nebenberuflich betriebenen Shops - aber damit hätte ich ohnehin keine allzugroßen Probleme.

Ich schon, denn die kleinen bedienen oft Nischenmärkte, die für die großen uninteressant sind. Der Erfolg von eBay basiert ja gerade darauf, dass es dort durch die vielen kleinen Händler beinahe alles zu kaufen gibt. Die großen Versandhändler bieten da ein vergleichsweise bescheidenes Sortiment.

QUOTE
Abgesehen davon würde mich zuallererst einmal interessieren, wieviel Umsatz deutsche Shops überhaupt mit nicht deutschen Nutzern machen. Ohne diese Information ist die Diskussion nur akademisch.

Das kommt ganz auf die Branche an. Im Versandhandel mit gängigen Produkten wird das Auslandsgeschäft allein schon wegen der Versandkosten keinen großen Anteil haben, beim Verkauf von Software zum Download sieht das naturgemäß völlig anders aus.

Letztlich wird sich der Umsatzausfall wahrscheinlich irgendwie ausgleichen, wenn deutsche Shops nicht mehr ins Ausland liefern und die ausländischen Shops nicht mehr nach Deutschland, bleibt ja im Mittel doch alles beim alten.

Trotzdem hat die neue Regelung meiner Meinung nach nur Nachteile, insbesondere auch für den Verbraucher. Heute kann ich selbst entscheiden, ob ich bei einem ausländischen Shop kaufe. In Zukunft werde ich zumindest von den kleineren Shops einfach nicht mehr beliefert, und kann die gewünschte Ware vielleicht nirgends erhalten. Das kann doch irgendwie nicht Sinn der Sache sein?
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club-station.de
#9 Geschrieben am: Sa 24.03.2007, 11:21 (+18:29)
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Mal abwarten was die EU wieder will. Das Onlinegeschäft bekommen die sowieso nicht in den Griff. Die Firmen wandern halt einfach in andere Regionen aus.


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