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PC mit 2 Festplatten sauber halten?

Benedict
Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 12:51
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Hallo,

da es doch immer wieder vorkommt, dass der Rechner mit der Zeit langsamer wird aus allen Möglichen Gründen.
Liese sich dieses Problem nicht 2 Festplatten lösen, bzw. in Grenzen halten.
Wenn man eine Festplatte nutzt für alle Programme und das Betriebssystem und diese Festplatte dann auch nicht mehr viel verändert - sprich durch speichern, löschen...
Auf eine 2. Festplatte kommen dann alle Daten. Diesen werden dann beliebig erweitert und gelöscht.
Würde das etwas bringen? Ist mir nur mal so durch den Kopf gegangen.

Gruß,
Ben
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Joel
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#2 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 12:54 (+00:03)
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In Windows macht man das in der Regel so (Zwei Partitionen auf einer Platte) um die Datenfragmentierung zu verringern. Du kannst aber auch Defragmentierung laufen lassen.

Nur unter Windows gibt es weitere Faktoren, die das System mit der Zeit verlangsamen (Wachsende Anzahl Registry-Einträge, etc.).

Wenn du zwei Festplatten hast, könntest du das ganze mit RAID etwas beschleunigen..
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Irene
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#3 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 13:33 (+00:38)
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Die Aufteilung in Daten und System/Programme dürfte nichts bringen bezüglich Performance. Denn Daten (Dokumente, Bilder, Filme, wasweissich) machen ein System nicht langsamer, da sie gar nichts machen, sondern nur rumliegen. Der einzige Einfluss von ganz vielen Datendateien kann sein, dass der Dateiexplorer beim Öffnen eines Verzeichnisses ein bisschen länger braucht, oder natürlich eine Dateisuche übers ganze Laufwerk länger dauert.

Was einen Windows-PC meistens langsamer macht, sind wie madox schon sagt, die Registry-Einträge. Die allermeisten Programme schreiben einen Haufen Zeugs in die Registry. Auch ein Deinstallieren von nicht mehr benötigten Programmen nützt meistens nicht viel, weil sehr viele Einträge dabei nicht aus der Registry gelöscht werden. Auch wenn z.B. ein neuer Treiber installiert wird, wird der alte nicht gelöscht. Das bläst die Registry auf. Weil Windows intensiv mit der Registry arbeitet, wird das System dann immer langsamer.

Was auch noch etwas ausmachen kann, ist zuwenig Arbeitsspeicher. Sobald der physische Speicher voll ist, wird die Festplatte dazugenommen. Und da diese sehr viel langsamere Zugriffszeiten hat als das RAM, arbeitet das gesamte System dann spürbar langsamer.

Weitere Einflüsse, die ein System verlangsamen, sind Programm die ständig laufen. Das können z.B. Messenger-Applikationen sein, Antivirus-Software oder z.B. auch Tools von manchen Druckerherstellern, welche beim Systemstart geladen werden und den Arbeitsspeicher und Prozessor übermässig stark belasten.

Bei einem zu langsamen System gilt es also erstmal herauszufinden, wo der Bremsklotz liegt. Bei der Festplatte hilft meistens schon ein Defragmentieren, zuwenig Arbeitsspeicher lässt sich meistens aufrüsten. Sind es die laufenden Programme, muss man sich entscheiden ob diese den Geschwindigkeitsnachteil wert sind. Bei der Registry hilft eigentlich nur ein Neuaufsetzen des Systems.

Griessli
Irene


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Joel
usgang.ch
#4 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 14:31 (+00:57)
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QUOTE

Die Aufteilung in Daten und System/Programme dürfte nichts bringen bezüglich Performance. Denn Daten (Dokumente, Bilder, Filme, wasweissich) machen ein System nicht langsamer, da sie gar nichts machen, sondern nur rumliegen. Der einzige Einfluss von ganz vielen Datendateien kann sein, dass der Dateiexplorer beim Öffnen eines Verzeichnisses ein bisschen länger braucht, oder natürlich eine Dateisuche übers ganze Laufwerk länger dauert.

Naja ein bisschen machen sie den PC schon langsamer. Deshalb macht man die Aufteilung:

Daten: Ändern sich häufig. Sind klein und gross und fragmentieren schnell.
Programme: Sind gross und fragmentieren langsam.

Wenn man nun viele Daten oft ändert, entstehen viele kleine Lücken. Wenn man nun ein Programm auf der gleichen Partition installiert, werden diese Lücken gefüllt und das Programm ist fragmentiert.

Beim Trennen von Daten/Programme auf zwei Festplatten hat man also den Vorteil, dass Programme weniger fragmentiert werden.

Der Unterschied ist aber nicht gross, den Unterschied spürt man kaum.

--

Ob eine Festplatte fragmentiert ist oder nicht, hörst du beim Starten eines grossen Programms. Wenn es leise knirscht *chchchchch* ist es fragmentiert, der Lesekopf springt hin und her auf der Platte, was ein knirschendes Geräüsch verursacht wink.gif.
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PH
#5 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 14:32 (+00:01)
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Ich sehe immer Werbung für "Registry Cleaner"

Bringen die etwas, können die ein neuaufsetzen des Systems ersparen?


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Disclaimer: Ich gebe manchmal rechtliche Tips, aber ich bin kein Anwalt, sondern verfüge nur über Erfahrung in diesem Bereich sowie über eine Ausbildung in Wettbewerbsrecht, Handelsrecht, Vertragsrecht, Privatrecht und Markenrecht (jeweils immer auch aus internationaler Perspektive), die Teil meines Studiums war.
Ich gebe rechtliche Tips, weil mich diese Themen interessieren und weil mir dies nach dem Gesetz meines Aufenthaltslandes und dem Schweizer Gesetz gestattet ist. Es ist dem Leser überlassen, was er mit diesen Tips anfängt - ich übernehme keinerlei Haftung für meine Ausführungen.
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Jürgen Auer
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#6 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 14:45 (+00:12)
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Der Vorteil von mehreren Partitionen ist, daß das Defragmentieren teilweise erheblich schneller geht tongue.gif

Ich hatte meinen jetzigen Hauptarbeitsrechner (mit einer Festplatte) vor drei Jahren gleich mit Partition Magic zerlegt und in diverse Partitionen aufgeteilt. Bsp. ist eine Linux-Partition drauf - wird zwar fast nie verwendet, aber hat mir einmal den Rechner gerettet, als ich (was man nicht soll) nach dem Partition Magic mit der Windows-Partitionierung etwas ändern wollte und dann irgendetwas heftigst zerschossen wurde - Linux-CD rein, 'da sei doch ein Linux drauf, wollen Sie das restaurieren' - danach wieder von Windows her mit Partition Magic den dortigen Bootmanager eingerichtet.

Vor einiger Zeit fiel mir mal auf, daß das Pegasus Dateien extrem fragmentiert - jetzt hat Pegasus seine eigene 5 - GB - Partition.

Ein Vorteil von Partitionen ist, daß die Platte gleichmäßiger beansprucht wird. Ein zweiter: Daten regelmäßig auf eine Partition kopieren, die als FAT32 eingerichtet ist - dann hat man bei einem Crash noch den Linux-Zugriff zum Sichern (war allerdings noch nie der Fall).


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Irene
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#7 Geschrieben am: Fr 12.01.2007, 14:47 (+00:01)
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QUOTE (PH @ Fr 12.1.2007, 15:32)
Bringen die etwas, können die ein neuaufsetzen des Systems ersparen?

Eventuell. Sie können aber auch ein Neuaufsetzen sofort zwingend erforderlich machen cool.gif
Deshalb vor dem Benutzen unbedingt ein komplettes Systembackup machen.

Griessli
Irene


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