Anmelden, um zu folgen  
Folger 0
Hamlet

Dedicated Server

24 Beiträge in diesem Thema

Ich habe heute einige Mails versendet auf der Suche nach einem guten Hoster, der alle meine Wünsche erfüllen kann.
Nun habe ich ein Angebot erhalten für einen "virtuell dedizierten Rootserver".

Damit betrete ich wieder mal Neuland. Das ist aber kein Problem, ich liebe "learning by doing". laugh.gif

Wer kann mir Tipps geben, Tricks verraten, Anregungen geben, mögliche Stolperfallen verraten?

Wo finde ich gute Anleitungen?
Wer kennt gute Bücher?

Zu meiner Schande gebe ich zu, Google noch nicht bemüht zu haben. rolleyes.gif

Ich freue mich auf Eure Tipps

Hamlet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich kapier nicht so ganz, um was für nen Server es da überhaupt geht. Was ist ein "virtuell dedizierter Rootserver" oder besser, was versteht der Anbieter darunter? Weil virtuell und dediziert - das widerspricht sich doch irgendwie huh.gif

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
auf einem "dedicated server" lassen hoster "virtual dedicated server" laufen, das sind sogenannte vserver. falls du root bzw. ssh zugang brauchst, aber ein server für dich alleine viel zu viele ressourcen hat ist der vserver eine ausweich möglichkeit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ha ha ha biggrin.gif

@festa:
Danke vielmals, ich hätte die Antwort jetzt nicht so präzise gewusst.

@Irene:
Hi hi hi, ich wollte Antworten nicht Fragen (grins).
Aber ich hoffe, Festa konnte das schon mal klären

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@Hamlet:
Höhö, dacht ich mir dass Du Antworten willst, sonst tätst nicht fragen...
aber Du bist viel intelligenter als ich. Für mich ist da nämlich noch überhaupt nix klar blink.gif

Wie macht ein Hoster so einen "virtual dedicated server", was ist der Unterschied zwischen so einem und nem "virtuell dedizierten Rootserver", und was ist dann ein schlicht virtueller Server? Und was kann ein Kunde mit sonem Dings anfangen? Webs laufen lassen, Fernzugriff, Software installieren, booten? Wäre dankbar für Aufklärung ;-)

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@Irene
Also, ich habe mich jetzt mal ganz peripher schlau gemacht:
Es geht um einen Server, der in allen Punkten einiges grösser ist als ein normales Webspace-Angebot. Dabei hat aber der User, in diesem Falle ich, viel erweiterte Administrations-Möglichkeiten. Viele Aufgaben, die normalerweise beim Provider liegen, hat man selbst in der Hand.
Ich glaube, es ist nich ganz falsch wenn ich sage, es handelt sich bei sowas um einen eigenen kleinen Provider. blink.gif

Wie gesagt, ich betrete damit absolutes Neuland. Ich habe mir jetzt quasi mein eigenes kleines "Area 51" gekauft, auf dem ich spielen, experimentieren, murksen, crashen --> lernen kann, frei nach dem Motto: Ausprobieren, auf die Schnauze fallen, aufstehen, Haare kämmen und neu beginnen. biggrin.gif

Soooo, und nun bin ich natürlich für jeden Tipp, den ich von erfahrenen Leuten kriegen kann dankbar. Vielleicht kann ich ja sogar in einem Jahr selbst dahingehende Fragen hier im Forum kompetent beantworten.

Also Irene, das war jetzt sehr mager, was ich bisher an Facts zu bieten habe. Heute Abend werde ich vermutlich das erste Mal damit spielen können (Jupiee, ein neues Spielzeug!). Morgen kann ich vielleicht bereits vom ersten Crash berichten. laugh.gif

Grüsse und Danke für Deine Aufmerksamkeit
Hamlet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
QUOTE
Wie macht ein Hoster so einen "virtual dedicated server"


dafür gibt es bestimmte programme mit der man einen "dedicated server" in mehrere ""virtual dedicated server" aufteilt. bei einem "dedicated server" hast du z.B. 2 GHz CPU, 1 GB RAM und eine 40 GIG Festplatte, bei einem "virtual dedicated server" hingegen hast du vielleicht 200 MHz, 128 MB Ram und 5 GB festplattenspeicher von dem Server. Jenachdem wieviele "virtual dedicated server" der hoster auf einem "dedicated server" laufen lässt.



QUOTE
was ist der Unterschied zwischen so einem und nem "virtuell dedizierten Rootserver" und was ist dann ein schlicht virtueller Server?


gibs keinen unterschied ist das gleiche. nur blöd immer "virtuell dedizierten Rootserver" zuschreiben, deswegen nennt man ihn auch "virtuellen server" -> "vserver"



QUOTE
Und was kann ein Kunde mit sonem Dings anfangen? Webs laufen lassen, Fernzugriff, Software installieren, booten?


das was er möchte. er kann das machen was er auch mit einem richtigem rootserver machen könnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Welche Provider bieten denn solche VServer an? Hat man denn bei einem VServer normalerweise unlimited Traffic oder begrenzt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@festa:
Merci, jetzt hab ichs glaub kapiert - reine Marketingbezeichnungen. So ein "virtual dedicated server" ist also nicht wirklich dediziert, sondern einfach ein virtueller Server; beispielsweise eine VM-Ware Virtual Machine.

@Hamlet:
Zum Lernen und Erfahrungen sammeln ist "spielen, experimentieren, murksen, crashen" wirklich die beste Vorgehensweise ;-) Aber warum muss das bei nem Hoster sein? Ich meine, Du kannst x-einen PC nehmen, darauf rumbasteln und wurschteln soviel Du willst, dafür muss der doch nicht beim Provider stehen? Ich bastel jedenfalls immer zuerst auf einem Entwicklungs-PC rum. Da geht das crashen (und vor allem das Wiederherstellen) viel einfacher.
Und wenn das Dümmste passiert - dass nämlich der Server läuft, aber netzwerkmässig nicht mehr reagiert - dann muss man physisch beim Server sein und dem den Strom wegnehmen. (Resp. bei nem virtuellen Server vom Host-Betriebssystem aus den virtuellen Server neu booten.) Mir ist das jedenfalls schon einige Male passiert...

Mir ist immer noch nicht ganz klar, was Du eigentlich bezweckst (Lernen ja, aber was?). Wenn Du Provider-Know-How generieren willst, solltest Du Dich sicher einmal mit Bind und der ganzen DNS-Thematik auseinandersetzen, dann natürlich mit Web-, FTP- und Mailservern. Security wär auch ein Thema, aber das kann man nicht bei nem Provider ausbasteln, dafür muss man direkt an ner Leitung sitzen.

Jedenfalls bin ich neugierig, was Du vorhast und vor allem, wie der erste Crash aussieht wink.gif

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@festa:
Vielen Dank, ich glaube der Experte ist gefunden. Wenn wir jetzt noch rausfinden, wo man Dich kitzeln muss, damit Du mit Deinen Kenntnissen rausrückst und wir nicht dumm sterben, dann wird das ganz lustig hier. cool.gif

@Irene:
Klar könnte ich son Ding selbst zu Hause basteln, aber Du kennst das Phänomen:
Der beste Simulator ist viel weniger spassig als ein echter Rennwagen! Das ist so eine Männersache. laugh.gif
Aber auch Dich werde ich mir mal vormerken, wenn meine Fragen beginnen spezifischer zu werden.

Danke an alle für das Interesse
Hamlet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
QUOTE (Hamlet @ Do 15.7.2004, 16:02)
Der beste Simulator ist viel weniger spassig als ein echter Rennwagen! Das ist so eine Männersache.

Ah, da geht mir doch ein Lichtlein auf: ein Männerspielzeug! rolleyes.gif
Das ist so, wie wenn einer den ich gut kenn, plötzlich so leuchtende Augen hat und unbedingt_möglichst_sofort in den Mediamarkt fahren will... ;-)

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hi hi hi, dachte ich mir, dass Du das mit den Männerspielzeugen kennst. biggrin.gif

QUOTE
Und wenn das Dümmste passiert - dass nämlich der Server läuft, aber netzwerkmässig nicht mehr reagiert - dann muss man physisch beim Server sein und dem den Strom wegnehmen.

Es scheint da ein externes Webinterface dabei zu haben, mit dem der Server neu gebootet werden kann.
Ich werds ja dann sehen, denn ich denke mir, dass der erste saftige Crash nicht lange auf sich warten lässt. rolleyes.gif

Hamlet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hallo

Mal nebenbei, wie kann ich zuhause auf meinem Rechner Virtual Computing machen?

1 Computer Windows
1 Linux
1 Bastelpc?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Kannst Du mit VMWare Workstation ( http://www.vmware.com ). Das emuliert einfach ne komplette PC-Hardware, darin kannst dann verschiedenste virtuelle Maschinen laufen lassen. Es ist zu empfehlen, als Host-Maschine (also die, worauf VMWare läuft) einen PC mit genügend starkem Prozessor und vor allem genug RAM zu nehmen, da die virtuellen Maschinen sich das RAM mit der Host-Maschine teilen müssen. Bei meinem AMD 850er mit einem halben Giga Memory kann ich z.B. nicht zwei virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen lassen.

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@irene
Was kostet der Spass?

Gibt es auch freeware?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Also bei meinen Dedicated Server habe ich mehrere möglichkeiten.
Durch die Ensim Apliance habe ich einmal den Root, hier kan ich virtuelle Server einrichten d.h. HD platz, traffic begrenzung und wieviele SQL's pro Domäne. Nun kann ich natürlich bereits mein eigener host sein und virtuelle Server plätze verkaufen wenn ich den wollte.
Also root habe ich zugriff auf alles incl. reboot und installation von SW wie Zend optimizer u.s.w.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@beni:
Kostet 189 Dollars, es gibt ne Trail-Version für 30 Tage. Von Freeware wüsst ich in diesem Bereich leider nix, sonst hätt ich diese mindestens getestet ;-)
Im "PC Intern" 4/03 hatte es einen Bericht übers Virtualisieren und einen Vergleich zwischen VMWare und Virtual PC.

@rogerbo:
Was genau ist die Ensim Appliance? Hab bei Ensim kurz geguckt, aber ich werd nicht ganz schlau draus. Ist das eine Software, die nen Server virtualisiert, oder ist das wirklich ne physische Appliance?

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@Irene
Die Ensim Web Appliance ist wie es dort Steht eine Server Management SW.
Es erlaubt die verwaltung des Servers auf Root und Userlevel.
Es giebt auch noch C-Panel das die gleiche funktion hat. Beide sind GUI orientiert und machen das verwalten wirklich einfach.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@rogerbo:
Merci, jetzt hab ichs kapiert. Sowas in der Art hatte ich mal gesucht, allerdings auf deutsch.

Griessli
Irene

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
cpanel ist meines wissens das gleiche wie confixx nur etwas umfangreicher.
mit cpanel kannst du noch einige informationen des servers sehen und verwalten, was du mit confixx leider nicht kannst bzw. auch nicht können soll da confixx nur für webspace kunden gedacht ist smile.gif

achja und beides ist sehr teuer smile.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
@festa

Nun als mieter eines dedicated Server betrift mich das nur am Rande.
Wenn Du diesache von der Hostingseite betrachtest ist's auch nicht teuer da der Kunde das Ja bezahlt.
Sicher wenn ich nun meinen eigenen Server bauen will und ihn nur für mich verwenden würde ist die Preisfrage berechtigt nur ist bei den heutigen Server Preisen das für mich keine Alternative und es geht ja um einen Dedicated Server also ist mir wichtig das ich gut SW drauf habe die mir eine komplete kontrolle über den Server erlaubt.
Das Preis Leistungs verhältniss muss für jeden Stimmen und wen nun einer das gefühl hat das ihm weniger reicht so sei es, nur wenn einer das erste mal einen dedicated Server will ist es sehr wichtig das die installierte SW ihm auch alle möglichkeiten offenhält, nicht's ist frustrirender als wenn Du nach einiger Zeit feststellst das nicht alles vorhanden ist oder mühsam nachinstalliert werden muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Die Diskussion ist ja schon schwer im Gange hier!

Aaalso, mein Teil läuft jetzt und Newbie Hamlet spielt wie ein Blöder damit rum. blink.gif
Ich weiss jetzt nicht, Rogerbo, ob ich da vom gleichen spreche. Ich habe da so ein Tool drauf zum administrieren, das sich "SysCP" nennt. Welches ähnliche Tool, nun wirklich das Beste wäre, weiss ich ja als Anfänger noch nicht.

Was mir, jetzt in der Startphase, wichtig ist, ist der Support!
Da habe ich bei Daniel Meier, so heisst der Betreiber, wirklich ein Goldhändchen gehabt. Sogar jetzt, am Samstag-Abend bietet er mir Hilfestellung. Im Mailverkehr und Telefonverkehr mit Herrn Meier, dessen Firma sich Damanet nennt, durfte ich mich davon überzeugen, dass er sich ernsthaft bemüht, mir die bestmögliche Lösung anzubieten.

Wer auch so was haben will, ist bei http://www.damanet.ch/ in guten Händen glaube ich, und dazu stehe ich.

Ich werde in den nächsten Wochen meine Erfahrungen hier posten, haltet schon mal Verbandszeug bereit, denn mit Crashs ist zu rechnen, wenn Hamlet mit sowas rumbastelt. laugh.gif
Sollte das gesamte WWW meinetwegen nicht mehr funktionieren, lehne ich jede Haftung ab. ph34r.gif

Hamlet

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hamlet wir sprechen schon von der selben Sache biggrin.gif
Habe mir mal die SW angesehen und es scheint mir eine "Billig" version von Plex zu sein. Ich habe mir mal das demo admin interface angesehen und muss sagen das es für den Anfang wol reicht. Ich würde Ensim als Mercedes und Confixx als einen Polo einschätzen, beide fahren nur der Komfort ist anders.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bitte entschuldigt wenn ich diesen alten thread wieder auspacke aber ich muss dazu was schreiben...

@ rogerbo
wenn ensim der mercedes ist, dann ist plesk der ferrari. confixx kann man getrost vergessen da die entwicklung eingestellt wird resp. es kein major-release mehr geheb wird.

wichtig ist halt einfach die unterscheidung. plesk, confixx, cpanel, ensim etc. sind hosting control panels. sie haben mit dem eigentlichen thread, also vserver, nichts zu tun. mit diesen tools richtet man shared hosting accounts auf einem server ein. alle kunden befinden sich so auf der gleichen umgebung.

vserver teilen das system in verschiedene "kleine" server auf (wurde ja im thread auch richtig erkannt). in einem vserver kann dann beispielsweise ein confixx installiert werden um kunden anzulegen.

es gibt auch grosse unterschiede zwischen der software die vserver "erzeugen" können. vmware beispielsweise installiert eine komplette laufzeitumgebung des virtuellen systems. man kann also linux auf windows installieren. das ist für einen oder einige wenige server ganz nett aber für einen anbierter von vservern nicht brauchbar. diese variante braucht unglaublich viel power des systems. 4 vserver auf einem server rechnen sich für den anbieter aber nicht wirklich...

dann gibt es noch software wie zb. virtuozzo. virtuozzo ist eine vserver software die die virtuellen server mit dem basisbetriebssystem des darunterliegenden physischen servers installiert. dadurch können viele komponenten wiederverwendet werden was weniger power auf seiten der hardware braucht. der kunde merkt nichts davon und sieht "seinen eigenen" server. software die vserver so betreibt, ist für anbieter durchaus interessant.

eigentlich könnte ich noch weiter schreiben aber ich denke das reicht für das erste. falls fragen auftauchen, ich da biggrin.gif

grüsse

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstellen Sie einen Account oder melde Sie sich an um kommentieren zu können

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Registrieren Sie einen neuen Account in unserer Community. Es ist einfach!


Register a new account

Anmelden

Haben Sie bereits einen Account? Dann melden Sie sich hier an.


Jetzt Anmelden
Anmelden, um zu folgen  
Folger 0