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Jim

Ist Erfolg im www Glückssache?

52 Beiträge in diesem Thema

Hallo ayomer,

neulich habe ich einen Bericht gelesen, in dem auch flickr.com vorgestellt wurde. Wie ja manche vielleicht wissen wurde flickr.com zuerst als „Game Neverending“ gegründet. Praktisch als Zusatzfunktion gab es auch die Möglichkeit Digitalfotos hochzuladen und zu präsentieren. Binnen weniger Wochen war „Game Neverendign“ uninteressant und die Möglichkeit Digitalfotos online zu stellen geboren und der Hit.
Was meint Ihr? Ist ein derartiger Erfolg planbar? Also durch Arbeit erreichbar? Oder gibt es einen Glücksfaktor, der einfach da sein muss?

Eure Meinung würde mich interessieren. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Meiner Meinung nach ist ein derartiger Erfolg zu 95% Glücksache. Die Restlichen 5 % müssen natürlich durch Arbeit ergänzt werden. Aber wie man an flickr.com sieht, geht es ohne Glück nicht, oder?

Nur zur Information, flickr.com wurde im Februar 2004 gegründet und hat zZ ca. 4 Millionen Nutzer, die ca. 180 Millionen Fotos haben.

Jim

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Meiner Meinung nach musst du Trends erkennen. Die Leute von Flickr haben schnell gemerkt, was die Leute interessiert und sind voll drauf eingestiegen. Und darauf kommt es an... Man kann so einen grossen Erfolg nicht *erarbeiten*, sondern man muss jede Chance nutzen, immer drauf einsteigen, nehmen was man kriegen kann.

Wenns einen festen Weg zum Erfolg gäbe, würde den ja jeder gehen.

Ein Flair für den Markt, Motivation, Engagement und Talent...

Aber was fragst du uns biggrin.gif ... Wenn wir wirklich Erfolg hätten würden wir nicht in diesem Forum rumhängen und Projekte im 3 bis 4 stelligen Bereich suchen.. wink.gif

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Ich sehe das WWW sowie ein Pokerspiel. Man sollte die Regeln können, aber es gehört auch Glück dazu.

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Sehr interssantes Thema.

M.E. geht ohne Glück gar nichts. Es gibt Unternehmen, die haben super Ideen, ein perfektes Team, genug Geld, ein super Produkt und trotzdem haben sie keinen Erfolg. Glück ist aber bestenfalls ein Katalysator, der Dinge beschleunigt, denn neben Glück braucht es immer noch ein gutes Produkt, viel harte Arbeit, Geld, motivierte Mitarbeiter und vieles mehr.

Fragt man Topunternehmen nach ihren wichtigsten Erfolgsfaktoren, ist der Faktor "Glück" meistens dabei.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob man Glück nicht stückweise erzwingen kann. Die Redewendung "das Glück des Tüchtigen" kommt vermutlich nicht von ungefähr. Trotzdem frage ich mich, wie man als (noch nicht richtig erfolgreicher) Unternehmer denken soll: Soll man sich so verhalten als wäre man überzeugt, das nötige Glück in Zukunft schon zu haben (auf die Gefahr hin, dass sich alles irgendwann als Luftschloss herausstellt und man in ein tiefes Loch fällt) oder sollte man sich von Beginn weg darauf einstellen, dass man mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit kein Glück haben wird (was ja auch realistisch ist, der Motivation aber nicht gerade förderlich ist)?

In diesem Sinne wünsche ich allen das nötige Glück :-).

Gruss, Remo

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Mit Glück hat das nur ein wenig zu tun. Flickr hatte einfach die richtige Idee und Strategie.

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Mit Glück hat das nur ein wenig zu tun. Flickr hatte einfach die richtige Idee und Strategie.

Die Frage ist natürlich auch, wie man Glück definiert. Glück kann viele Ausprägungen haben und man kann sehr vieles als Glück auffassen (vor allem Dinge, die man nicht erklären kann). Ich empfinde eine Erklärung des Erfolgs durch Glück sehr sympathisch. Natürlich könnte man sich brüsten, eine tolle Strategie gehabt, das Timing minutiös gewählt und alles von der ersten Minute an geplant zu haben - doch in einer Welt voller Informationsasymmetrie und Superlativen sind mir bescheidene Menschen mit Glück irgendwie lieber.

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Mit Glück hat das nur ein wenig zu tun. Flickr hatte einfach die richtige Idee und Strategie.


Eben nicht. Flickr wollte ein Online Spiel aufziehen eben Game Neverending, und keinen Digitalfotodienst.

QUOTE
Meiner Meinung nach musst du Trends erkennen. Die Leute von Flickr haben schnell gemerkt, was die Leute interessiert und sind voll drauf eingestiegen. Und darauf kommt es an... Man kann so einen grossen Erfolg nicht *erarbeiten*, sondern man muss jede Chance nutzen, immer drauf einsteigen, nehmen was man kriegen kann


Wenn nach 14 Tagen, nur der Fotodienst gefragt ist jedoch nicht die Spielsite, braucht man nicht alzuviel Gespür für den richtigen Trend.

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Was auch wichtig ist, sei 100% überzeugt die beste Lösung auf der Welt zu haben!

Jesus hat zu Moses auch nicht gesagt .. "Ja duu, ich hab da ma ... was geschriben ... was ich nicht soooo gut findöööö ... lies dat ma durch .. weiss auch nich ob das irgndwie brauchn kannst ... " (Stromberg)

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QUOTE (J Janser @ Di 1.8.2006, 17:46)
Was auch wichtig ist, sei 100% überzeugt die beste Lösung auf der Welt zu haben!

Jesus hat zu Moses auch nicht gesagt .. "Ja duu, ich hab da ma ... was geschriben ... was ich nicht soooo gut findöööö ... lies dat ma durch .. weiss auch nich ob das irgndwie brauchn kannst ... " (Stromberg)

Tja, Jesus hat zu Moses sowieso nichts gesagt biggrin.gif egal...

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Es gibt sicher viele Erfolgsfaktoren und Glück ist einer davon. Wahrscheinlich macht es aber mehr Sinn sich auf die Faktoren zu konzentrieren die man beeinflussen kann ;-)

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als einer der ersten (?) die diesen service angeboten haben, hatten sie etwas, was imo im netz fast noch wichtiger ist als glück - nämlich vorsprung. oder wie weiter oben schon gesagt wurde: die richtige idee zur richtigen zeit.

aber wer aber eigentlich online games anbieten will und nur nebenbei den foto upload einbaut, und dann so abgeht...das ist fuer mich entweder erfolg "aus versehen" oder halt einfach nur glück. wenn man einmal glück hat, kommt irgendwann wohl auch das geld und damit potenziert sich auch das glück...hmmm

QUOTE

Meiner Meinung nach ist ein derartiger Erfolg zu 95% Glücksache. Die Restlichen 5 % müssen natürlich durch Arbeit ergänzt werden.


ich würde das genau andersherum sehen. ohne fleiss kein preis!
4 mio user ohmy.gif kommen ja auch nicht von alleine und wollen (über die jahre) bei der stange gehalten werden. ich kann mir vorstellen dass der betrieb dieser seite viel arbeit und finanziellen aufwand bedeutet...die idee, diesen service auf flickr.com anzubieten, waren die 5% glück, die 4 jahre arbeit danach die restlichen 95% des erfolges.

von nichts kommt nichts - auch kein glück!

viele grüsse
soeren
netzglück.de biggrin.gif

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Ich denke Glück gehört alle mal dazu aber auch Köpfchen. Wenn man sieht, daß das was man eigentlich zuerst geplant/erdacht hat nicht klappt muss man den Kahn oder eher das kleine Bötchen in eine andere Richtung lenken. Weiteres Beispiel neben Flickr. Anno sonstwann als wap-Portal erdacht und also solchen zig Mios geraist und dann Klingeltöne als Industrie etabliert und dann für hunderte Mios verkauft. Es ist halt meiner Meinung nach im INet eine Menge Trial&Error dabei und das muss man akzeptieren und damit arbeiten können/wollen sonst geht man unter.

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Wenn Du von Google keinen Traffic mehr bekommst, bist Du weg vom Fenster.
Also doch eher Gluecksspiel...

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QUOTE (Seev @ Mi 2.8.2006, 12:37)
Wenn Du von Google keinen Traffic mehr bekommst, bist Du weg vom Fenster.
Also doch eher Gluecksspiel...

Aber, wenn du von Google kein Traffic mehr bekommst, haste nicht einfach Pech gehabt, denn dann hat jemand anderes besser gearbeitet als du. Das heisst, mehr Zeit investieren wink.gif

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Wenn Du von Google keinen Traffic mehr bekommst, bist Du weg vom Fenster.
Also doch eher Gluecksspiel...

Das würde ich nicht unterschreiben. Google ist ohne Zweifel eine sehr gute Trafficquelle, aber es gibt auch Erfolgsgeschichten, die praktisch ohne Google auskommen (z.B. ist bei facebook.com oder studivz.net praktisch kein Content von Aussen sichtbar, d.h. nichts zu fressen für Google und Co. und trotzdem verzeichnen diese Portale grosse Erfolge).

Wenn das Geschäftsmodell auf Google beruht und komplett von Google abhängig ist, hat man vermutlich etwas falsch gemacht.

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Meiner Meinung hängt das "Glücks-Anteil", der für ein Projekt benötigt wird vom Thema und von der Umsetzung ab.
Hat man eine absolut neue, vielleicht etwas verrückte Idee - ich möchte mich dabei auf die "www.milliondollarhomepage.com" beziehen, braucht man sehr viel Glück.
Erkennt man einen klaren Trend und hat man die finanziellen Mittel um das Projekt entsprechend zu promoten spielt der Glücksfaktor natürlich auch noch seine Rolle, aber nicht mehr so hoch wie bei meinem ersten Beispiel.

In diesem Sinne allen viel Glück!

Gruß

Ingo

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Das würde ich nicht unterschreiben. Google ist ohne Zweifel eine sehr gute Trafficquelle, aber es gibt auch Erfolgsgeschichten, die praktisch ohne Google auskommen (z.B. ist bei facebook.com oder studivz.net praktisch kein Content von Aussen sichtbar, d.h. nichts zu fressen für Google und Co. und trotzdem verzeichnen diese Portale grosse Erfolge).

Wenn das Geschäftsmodell auf Google beruht und komplett von Google abhängig ist, hat man vermutlich etwas falsch gemacht.


Natürlich, wenn ich einen riesigen Etat habe Werbung zu schalten, brauche ich den kostenlosen Google Traffic natürlich zu Anfang nicht. Fange ich aber klein an bin ich doch immer von dieser Suchmaschine abhängig ! Ich denke auch Ayom hätte wohl ohne Google keine Chance gehabt.

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Das web bietet weit mehr Möglichkeiten als „nur“ Geschäftsmodelle die primär vom Traffic abhängen. Business-Lösungen können z.B. sehr erfolgreich sein ohne die „breite Masse“ als Ziel zu haben.
Vielleicht sollte man mal definieren was man unter Erfolg versteht.
Wie könnte man Erfolg definieren:
Erfolg wird als das Erreichen eines definierten oder allgemein als erstrebenswert anerkanntem Ziel verstanden.

Da man vollkommen unterschiedliche Ziele definieren kann oder gut darüber streiten kann was ein anerkanntes Ziel ist bleibt auch so genug Platz für Diskussionen ;-)

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Interessantes Thema, die Sache mit dem Glück.

Die Aussage von Remo
QUOTE
Die Frage ist natürlich auch, wie man Glück definiert. Glück kann viele Ausprägungen haben und man kann sehr vieles als Glück auffassen (vor allem Dinge, die man nicht erklären kann).


trifft die Sache ziemlich gut.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Glück eine Sache ist, die man sich erarbeiten muss. Nehmen wir zum Beispiel die 7 Marketing-P`s (Product, Price, Promotion, Place, People, Process, Physical Evidence) und übertragen sie auf irgendeine Dienstleistung oder auf irgendein Produkt. Da Marketing keine exakte Wissenschaft ist, ist es nicht möglich, exakte Werte für jedes der 7 P`s zu definieren. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als Annäherungen zu finden (ähnlich den Terrassenpunkten in der Analysis).

Die ganze Angelegenheit ist also eine Interpretationsfrage. Kann man es als Glück bezeichnen, wenn eine Firma aus gemachten Fehlern lernt, ihre Strategie und Positionierung anpasst und danach erfogreich ist? Ich meine nein, da dieses "Glück" erarbeitet werden musste.

Jetzt werden sich viele von Euch denken, dass es auch Unternehmen gibt, die von Anfang an (ohne Lehrgeld zu bezahlen) erfolgreich und profitabel sind, oder in anderen Worten: diese Firmen mussten sich ihr Glück nicht erarbeiten.

Doch auch in diesem Falle musste das Glück erarbeitet werden. Als "erarbeiten" bezeichne ich nicht nur quantitative Aspekte wie eingesetzte Arbeitsstunden. Ein Start-Up Unternehmen, welches seine Hausaufgaben gemacht hat, kann auch von Anfang an erfolgreich sein. Doch dieses "machen von Hausaufgaben" erfordert Geschick, Talent und Weitsichtigkeit.

Und wenn jemand meint, er hätte trotz grossem Einsatz, Talent und Willen trotzdem kein Glück so liegt der Fehler häufig darin, dass er sich zu viele Gedanken darüber macht. In seinem Falle müsste das "Erarbeiten" so definiert werden, dass er sich von seiner Überzeugung, er hätte kein Glück, losreissen muss.

In diesem Sinne, good luck to all of you!



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Ich bin der festen Überzeugung, dass Glück eine Sache ist, die man sich erarbeiten muss.


Ohne Können und viel Arbeit wird man auch mit Glück höchstens kurzzeitig Erfolg haben. Aber die Frage ist, kann man mit Können und viel Arbeit und ohne Glück auch Erfolg haben?
Sozusagen „glücklos zum Erfolg“ oder benötige man immer Glück? Ich glaube man benötigt immer auch Glück – was keinen Erfolg schmälern soll, aber doch etwas relativiert.
Meine Frage bezieht sich natürlich nur auf den geschäftlichen Bereich.

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Glück ist sicher wichtig, die richtigen Netzwerke allerdings sind entscheidend!
Laut Mark Granovetter in "The Strength of Weak Ties" (die Stärke der schwachen Beziehungen) kommt es nicht auf die guten Beziehungen mit Freunden und Verwandten an, sondern auf die schwachen Beziehungen mit entfernten Bekannten. Er schrieb 1973 eine der interessantesten Studien, die leider im deutschen Sprachraum praktisch nie erwähnt worden war, womöglich interessierten sich keine Forscher für Mark Granovetter oder die Wissenschafter des deutschen Sprachraums begriffen seine Studien nicht!

Gerade im deutschen Sprachraum, wo der gute Ruf ein wesentliches Bestandteil erfolgreichen Geschäftens ist, kann sich keiner so recht vorstellen, dass gerade die guten Beziehungen am wenigsten Chancen offerieren.

Ich erkläre.

Bill Gates, Sergey Brin oder Larry Page kennen 99.9999% ihrer Kunden nicht, haben sie nie gesehen und werden sie auch nie sehen. Gerade deshalb sind sie alle drei Milliardäre.

Wer aber 99.9999% seiner Kunden persönlich kennt, wird es womöglich nicht einmal zum Millionär bringen!

Warum?

Weil er durch die Kundennähe und die guten Beziehungen zu seinen Kunden viel zu stark abgelenkt würde!

Mark Granovetter untersucht denn auch den Erfolg von Silicon Valley mit der Studie "The Networks of Silicon Valley", eine Studie, die ich jedem nur empfehlen kann.

Um wirklich erflogreich zu sein braucht es neben Glück auch das richtige Netzwerk am rechten Ort zur rechten Zeit, es braucht die schwachen Beziehungen, die Offenheit für diese schwachen Beziehungen und die Pflege dieser Beziehungen.

Der 75 jährige Rupert Murdoch, ein australisch-US-amerikanischer Medienunternehmer, der international agiert und Besitzer des erfolgreichsten sozialen Netzwerkes MySpace, ist sicher einer dieser Netzwerker, der global arbeitet, global testet und global agiert, ähnlich wie Google, aber stärker im kommunikativen Sektor (weltweite Medienprodukte).

Ist es Ironie des Schicksals, dass der 75 jährige Papi aus Australien nun das erfolgreichste soziale Netzwerk der Welt besitzt?

Nein, der Mann verfügte schon vorher über eines der besten Netzwerke der Welt.

Und ein weiterer wichtiger Faktor ist, die Trends frühzeitig zu erkennen: Top New Marketing Trends - Make these top trends part of your marketing mix, wie es Gwen Moran gestern in Entrepreneur.com publiziert hat. Auch dieser Bericht dürfte sehr interessant sein, denn Netzwerke und Marketing gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren.

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Bill Gates, Sergey Brin oder Larry Page kennen 99.9999% ihrer Kunden nicht, haben sie nie gesehen und werden sie auch nie sehen. Gerade deshalb sind sie alle drei Milliardäre.


Ist eigentlich verständlich, wie sollen die Herren auch alle Kunden kennen? smile.gif

QUOTE
Wer aber 99.9999% seiner Kunden persönlich kennt, wird es womöglich nicht einmal zum Millionär bringen!


Als "kleiner" Dienstleister möchte ich jedoch sagen, wenn ich meine Kunden nicht kenne werde ich kein Geschäft machen. Schade womöglich werde ich nie Millionär. sad.gif Hoffnung habe ich jedoch noch, es steht ja "womöglich" . cool.gif

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QUOTE (Jim @ Do 10.8.2006, 8:19)
QUOTE
Bill Gates, Sergey Brin oder Larry Page kennen 99.9999% ihrer Kunden nicht, haben sie nie gesehen und werden sie auch nie sehen. Gerade deshalb sind sie alle drei Milliardäre.


Ist eigentlich verständlich, wie sollen die Herren auch alle Kunden kennen? smile.gif

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Wer aber 99.9999% seiner Kunden persönlich kennt, wird es womöglich nicht einmal zum Millionär bringen!


Als "kleiner" Dienstleister möchte ich jedoch sagen, wenn ich meine Kunden nicht kenne werde ich kein Geschäft machen. Schade womöglich werde ich nie Millionär. sad.gif Hoffnung habe ich jedoch noch, es steht ja "womöglich" . cool.gif

Ist doch auch logisch, daß je größer der Laden ist, desto weniger kennt man die Kunden und desto eher wird man Millionär.

Beispiel:

Als kleiner Bäcker, der selber seine Backwaren verkauft kenne ich evtl. meine paar Kunden die so täglich in den Laden kommen. Verdiene dabei natürlich nicht viel. Als Industrie-Großbäckerei kann ich natürlich kaum einen Endverbraucher kennen. Durch die Masse an verkaufter Ware habe ich aber eher die Chance Millionär zu werden.

Für mich ist das eine ganz logische Folgerung aus der Unternehmensgröße. Je größer, desto weniger Endverbraucher kennt man.

Ein kleiner Dienstleister wird nicht Millionär, weil er seine Zeit mit den Kunden "vertrödelt", sondern weil er wenig Kunden hat. Wenn er einen Kundenansturm hat, wird er vermutlich Leute einstelen, die sich mit den Kunden beschäftigen. Schon hat er mehr Umsatz (in der Regel auch mehr Gewinn) und beschäftigt sich weniger mit den Kunden.

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Zunächst sollte man sich klar darüber werden, dass Projekte wie flickr oder milliondollarhomepage Jahresknaller sind, die außerhalb jedes normalen Masstabes stehen. Wer darauf hofft, einen ähnlichen Erfolg zu haben, kommt mir vor wie die Spieler in den Casinos, die die Realitäten nicht erkennen können.

Einen derartigen Erfolg zu landen, ist seltener als ein Sechser im Lotto.

Ich denke, man darf hier nicht den Erfolg im "normalen" Geschäftsleben mit dem Erfolg im WWW - wie es der Titel des Threads ja fragt - verwechseln.

Im "normalen" Geschäft ist Erfolg durchaus zu erreichen durch Beständigkeit, Ehrgeiz, Kraft, Anstrengung - und ein Quentchen Glück. Aber bis sich das einstellt, kann es dauern. Die meisten geben in der Zwischenzeit auf oder fangen an, Bücher zu lesen wie "Wie ich die erste Million machte". Solche Leute werden - meiner persönlich gemachten Erfahrung nach - NIE Erfolg haben, denn Sie betreiben Ihr Geschäft nicht um des Geschäftes willen (also, so merkwürdig sich das jetzt auch anhört, ich bin nunmal in der Branche: um z.B. der beste, vertrauenswürdigste Bestatter in einer Stadt zu sein, mit hervorragend ausgebildeteten Trauerberatern und langfristig angelegtem Geschäftserfolg) und fallen herein auf die Masse von Anekdotenerzählern wie Kostolany und Konsorten. Sie enden dann leicht in Strukturvertrieben oder ähnlichem. Und warum? Weil ihr erstes Ziel ist, eine Menge Geld zu verdienen. Es steckt sonst weiter nichts dahinter: kein besonderes Produkt, kein Anliegen, kein Spaß - nichts. Sie haben eben kein Fundament, das trägt.

All die erfolgreichen Leute, die ich getroffen habe (in meinem langen Leben laugh.gif ) waren beseelt von ihrem Laden, Geschäft, Idee, Produkt - was auch immer. Und deren Qualität stimmte. Ich denke, da stellt sich Glück von alleine ein, selbst wenn es etwas dauert.

Aber im WWW ist alles anders: Das Netz ist von einem Faktor bestimmt, der sich einfach nicht berechnen lässt, und das ist der Mensch. Das Netz ist Mode, vergänglich - und zum allergrößten Teil oberflächlich. Da braucht es schon wesentlich mehr Glück, um erfolgreich zu sein. Und Du musst einer der ersten sein auf Deinem Gebiet, wie hier schon gesagt worden ist. Das Netz ist launisch und anstrengend wie ein pubertierendes Kind. Hier kannst Du Dir alle erdenkliche Mühe geben und trotzdem versagen - ohne eine große Portion Glück.

Aber was will man schon erwarten von einer Technik, die hauptsächlich von der Pornoindustrie entwickelt wurde laugh.gif laugh.gif

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