Nachdem Bill Gates sein Profil bei Facebook wieder gelöscht hat, weil er täglich bis zu 5'000 Einladungen erhalten hätte, ging er nun vor ein paar Tagen zu LinkedIn, einem "social business network" und stellte gleich die Frage: "Wie können wir mehr tun, um junge Leute anzuregen, Karrieren in der Wissenschaft und in der Technologie auszuüben?" (How can we do more to encourage young people to pursue careers in science and technology?) und hat in nur drei Tagen inzwischen bereits 3'100 Antworten erhalten.
Offenbar beginnen sich nun sogar die reichsten und mächtigsten Unternehmer für soziales Networking zu interessieren.
Sind die deutschen Medien mental noch nicht bereit, nachzuvollziehen, warum einer der reichsten Amerikaner sich selbst ein Profil in einem sozialen Netzwerk anlegt oder wollen sie ganz einfach die doch recht intransparente und doch ziemlich autistische deutsche Wirtschaftselite nicht brüskieren?